Bloggen, posten, liken – als Volontär in der Online-Kommunikation

Das bisschen Social Media kann doch jeder – von wegen. Ich sprach mit meinem Kollegen Thomas Schörner über sein Volontariat bei ERGO Direkt.

Zwei Jahre Social Media: Unser Volontär blickt zurück

Zwei Jahre Facebook, Community Management und Bloggen: Unser Volontär blickt zurück

Seit Oktober 2012 tippt, redigiert, brainstormt, bloggt, fotografiert und photoshopt mein Kollege Thomas Schörner im Team Online-Kommunikation. Sein Volontariat neigt sich bald dem Ende zu – Zeit für einen Rückblick. Bei Kaffee und Gummibärchen haben wir uns über seine damalige Bewerbung, Krawatten-Klischees und seine Aufgaben unterhalten.

Konrad Welzel: Bei einer Versicherung arbeiten nur steife Krawattenträger – hat sich das Vorurteil bewahrheitet?

Thomas Schörner: Ein solches Klischee hat sich bei ERGO Direkt nicht wirklich bewahrheitet. Einen Krawattenzwang gibt es beispielsweise überhaupt nicht. Selbst den Vorstand sieht man oft auch ohne Schlips in der Kantine. Natürlich gibt es noch einige Kollegen, die ganz klassisch mit Anzug und Krawatte im Haus unterwegs sind – doch erstaunlich viele pflegen einen eher lockeren Kleidungsstil.

Dem Volontär ist nichts zu schwer - in zwei Jahren bearbeite Thomas viele unterschiedliche Themen

Dem Volontär ist Nichts zu schwer – in zwei Jahren kümmerte sich Thomas um unterschiedliche Themen.

Konrad Welzel: Was hat für Dich außerdem dafür gesprochen, ein Volontariat bei einer Versicherung zu absolvieren?

Thomas Schörner: Eine Versicherung erschien mir als gute Wahl für ein Volontariat. Ich wollte dort arbeiten, wo man auf aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft reagiert und neue Wege für die Zukunft sucht. Seit einigen Jahren ist die Branche im Umbruch, es passiert viel – das hielt ich für besonders reizvoll, solche Prozesse direkt mitzuerleben. Ebenso gefielen mir die vielfältigen Aufgaben. Als Volontär in der Online-Kommunikation hatte ich viele unterschiedliche Tätigkeiten und Schwerpunkte. Einen Teil meines Volontariats absolvierte ich auch in der Externen und der Finanzkommunikation. Mir war bewusst, dass Social Media ein zunehmend wichtiger Bestandteil unserer Alltagskommunikation wird. Deswegen wollte ich besonders den professionellen Einsatz von Social Media erlernen. Auch der Ort passte mir sehr gut: Als Oberfranke aus Bamberg kannte ich bereits den Firmensitz Nürnberg.

Konrad Welzel: Wie verlief Dein Bewerbungsgespräch vor zwei Jahren?

Thomas Schörner: Nach Einreichung meiner Unterlagen wurde ich schon nach kurzer Zeit zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Die Atmosphäre war überraschend locker und entspannt – trotz eines heißen Sommertags bei über 30 Grad. Ich stellte mich vor, schilderte meinen Werdegang und gab Auskunft zu einzelnen Stationen und Aufgaben aus meinem Lebenslauf. Anschließend sprachen wir im Detail über das Profil des Volontariats. Positiv bleibt mir in Erinnerung, dass das Gespräch dabei wie ein Dialog auf Augenhöhe verlief. Ich selbst stellte viele Fragen, auf die ich umfassende Antworten erhielt. Wenige Tage später hatte ich dann die Zusage für das Volo.

Konrad Welzel: Was ist Dir von den ersten Tagen bei ERGO Direkt bis heute im Gedächtnis geblieben?

Thomas Schörner: Zum einen denke ich gerne an die herzliche Begrüßung der neuen Kollegen zurück: Ich fühlte mich vom ersten Tag an als Teil des Teams angenommen. Überrascht hat mich auch das schnelle und unkomplizierte Arbeiten in der Online-Kommunikation. Probleme löst man oft unerwartet pragmatisch, lange Abstimmungsschleifen gibt es kaum. Außerdem erhält man sehr schnell die Verantwortung für eigene Aufgaben – so war ich gleich eingebunden.

Konrad Welzel: Für welche Aufgaben im Online-Team bist Du zuständig?

Thomas Schörner:
Seit Beginn meines Volontariats verfasse ich jeden Morgen das Online-Monitoring. Damit erhalten die Kollegen zum Start in den Tag einen Überblick über relevante Themen im Netz. Zu zentralen Aufgaben zählt die Produktion von Inhalten für Social Media: von der Idee über die Recherche bis hin zur Umsetzung als Text, Foto oder Video. Darunter fallen nicht nur einzelne Posts, sondern auch Blogbeiträge oder Aktionen. Ebenso wichtig: Das Community-Management für unsere Kanäle. Das heißt, mit unseren Nutzern interagieren und sich möglichst schnell um die Beantwortung von Anfragen kümmern. Weitere Aufgaben sind beispielsweise die Themenrecherche oder das Mitgestalten und Umsetzen von Social Media-Kampagnen. Viel Spaß bereitet es mir, für das Blog Artikel zu verfassen. Wie ein Tag in unserem Team so abläuft, habe ich selbst bereits in einem anderen Blogbeitrag beschrieben.

Konrad Welzel: Was war für Dich die arbeitsintensivste Zeit?

Thomas Schörner: Im Social Media-Team haben wir oft viel zu tun, wenn wir neue Aktionen umsetzen und kurz vor dem Live-Gang stehen. In der Finanzkommunikation ist jedes Jahr die Arbeit am Geschäftsbericht im ersten Quartal eine sehr arbeitsintensive, aber auch eine spannende Zeit.

Konrad Welzel: Was hat ERGO Direkt Dir als Volontär geboten?

Thomas Schörner: Die Arbeitsbedingungen bei ERGO Direkt sind ausgezeichnet: 30 Tage Urlaub im Jahr und tarifliche Bezahlung. Innerhalb meiner zwei Jahre als Volontär durfte ich an zahlreichen internen und externen Fortbildungen teilnehmen – diese Kurse nimmt man auch fürs Leben mit. Einen persönlichen Betreuer im Unternehmen erhielt ich ebenso als Ansprechpartner. Für Mitarbeiter bietet ERGO Direkt sehr viele weitere Konditionen: zum Beispiel einen Zuschuss zum ÖPNV-Ticket oder Angebote zum Mitarbeitersport.

Konrad Welzel spricht mit seinem Kollegen Thomas Schörner

Konrad Welzel spricht mit seinem Kollegen Thomas Schörner

Konrad Welzel: Was hat das Unternehmen in der Mittagspause zu bieten?
Thomas Schörner: Mittags gehe ich entweder in das Betriebsrestaurant im Haus oder hole mir eine Kleinigkeit im Supermarkt. In der Nähe gibt es auch guten Döner, Sushi oder Falaffel. Die Pause verbringe ich mit meinem Team oder ich verabrede mich mit Kollegen aus anderen Abteilungen.

Konrad Welzel: Im September endet Dein Volontariat. Wie wirst Du die Zeit in Erinnerung behalten?

Thomas Schörner: Ich werde zurückblicken auf diese Zeit als einen guten Einstieg vom Studium ins Berufsleben, der mich mit den Strukturen eines größeren Unternehmens vertraut machte und mir die Möglichkeiten bot, meine Kompetenzen im Bereich Kommunikation weiter auszubauen und zu festigen. Ich konnte hier vieles lernen, das ich für zukünftige Aufgaben und Jobs sicherlich gebrauchen kann.

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