Mit diesen 10 Tipps schützen Sie Ihre Wohnung vor einem Einbruch

Im Winter steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche. Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie Ihr eigenes Zuhause ohne finanziellen Aufwand vor einem Einbruch schützen können.

Im Jahr 2016 wurden den deutschen Versicherern circa 140.000 Schäden gemeldet.  

Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt das Risiko. Von Oktober bis März nimmt die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche im Schnitt um 40 Prozent zu. 

10 Tipps: So minimieren Sie das Risiko für einen Einbruch

 

  1. Beim Verlassen der Wohnung immer alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren schließen. Auch nicht gekippt lassen.
  2. Beim Verlassen der Wohnung immer die Haustüre abschließen – zwei Mal.
  3. Das Garagentor immer schließen.
  4. Lassen Sie bei längerer Abwesenheit Ihren Briefkasten regelmäßig leeren.
  5. Bestellen Sie ein Abo einer Tageszeitung ab, wenn Sie länger weg sind. Damit stapeln sich die Zeitungen nicht vor Ihrer Haustüre und Sie sparen sich in der Zeit auch das Geld für das Abo.
  6. Geben Sie in Facebook, Instagram, Twitter und Co nicht bekannt, dass Sie sich im Urlaub befinden. Das ist eine Einladung für einen Einbruch.
  7. Vermeiden Sie Hinweise zu Ihrer Abwesenheit auf dem Anrufbeantworter.
  8. Verstecken Sie niemals Ihren Wohnungsschlüssel draußen.
  9. Achten Sie auf Fremde auf Ihrem oder dem Nachbargrundstück.
  10. Lassen Sie Gartenmöbel, Leitern, Mülltonnen oder andere Gegenstände, die als Kletterhilfe genutzt werden könnten, nie frei zugänglich stehen.

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Ihr Hab und Gut mit einem geringen finanziellen Aufwand besser vor Einbrüchen zu sichern. Hier einige Beispiele:

  • Installieren Sie Bewegungsmelder in Ihren Eingangsbereichen. Denn Licht schreckt viele Einbrecher ab.
  • Bei längerer Abwesenheit können Sie mittels Zeitschaltuhren regelmäßig ein Licht oder Radio einschalten und dadurch Einbrecher abschrecken.
  • Mit einer Zeitschaltuhr können Sie gegebenenfalls auch die Rollläden regelmäßig hoch und runter fahren lassen, um Ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Natürlich kann diese Aufgabe auch ein Nachbar übernehmen und manuell den Rollladen hoch oder runter fahren.
  • Es gibt mechanische Sicherungen für Fenster und Türen, die einen Einbruch erschweren.
  • Richten Sie eine Alarmanlage ein.
  • Auch im Bereich Smart Home gibt es einige technische Hilfsmittel, um Ihre eigene Wohnung besser zu überwachen und abzusichern: wie zum Beispiel Videokameras oder die Fernsteuerung von Beleuchtung, Fernseher und Fenster.

Weitere Informationen zum Thema Sicherheit in der eigenen Wohnung beziehungsweise im eigenen Haus bietet die Initiative „Nicht bei mir!“

Die Hausratversicherung deckt Schäden bei einem Einbruch ab

Sollte es bei Ihnen dennoch zu einem Einbruch gekommen sein, ist Ihr Schaden mit der Hausratversicherung abgedeckt. „Sie ist in der Regel die einzige Möglichkeit, im Falle eines Einbruchs den Wert der gestohlenen Dinge ersetzt zu bekommen“, erklärt Markus Wehner, unser Experte für die Hausratversicherung. Nicht nur das Diebesgut wird ersetzt, sondern auch die beim Einbruch beschädigten Fenster und Türen oder Vandalismusschäden (beschädigte Möbel, Gegenstände, Böden etc.).

Den Kunden sei beim Abschluss dieser Versicherung leider meist nicht bewusst, dass die Entschädigungssumme der Wertsachen mit dem Grundtarif beschränkt ist, sagt Wehner. 

Damit es im Schadenfall kein böses Erwachen für Sie gibt, sollten Sie den Sachwert in Ihrer Wohnung vor dem Versicherungsabschluss genau abschätzen. Für den richtigen Abschluss beraten Sie unsere Kollegen gerne ausführlich. Gegebenenfalls können Sie mit der Erhöhung der Wertsachengrenze späteren Ärger vermeiden.

Ist ein Schaden durch einen Einbruch entstanden, ist es am besten, wenn Sie die Rechnungen der gestohlenen oder zerstörten Gegenstände oder Geräte bei Ihrer Versicherung einreichen. „Bei sehr wertvollen Gegenständen sind auch Gutachten bzw. Expertisen sinnvoll. Fotos hingegen haben nur eine begrenzte Nachweiskraft und können allenfalls bei der Feststellung des Schadens unterstützen“, erklärt Wehner.

Leider können wir als Versicherer nur für den finanziellen Schaden aufkommen. Für die psychischen Leiden, die ein Einbruch bei Betroffenen nach sich ziehen kann, bietet zum Beispiel der „WEISSE RING“ eine bundesweite Anlaufstelle.

Was sagen Sie zu diesem Thema?

2 Kommentare

  1. Jenny schreibt am 28. April 2015 um 4:44:

    Die Tipps sind ja alles schön und gut, aber ich bin der Meinung, dass die Politik und die Polizei viel mehr tun müssten!!! Gerade bei uns in den Grenzgebieten fühlen wir uns im Stich gelassen. Quasi im Alleingang müssen wir uns gegen osteruropäische Banden wehren!

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