So finanzieren Sie Ihre Kosten im Studium

Kosten im Studium„Ein Studium ist teuer“, höre ich immer wieder. Doch wie viel Geld brauche ich für mein Leben als Studentin tatsächlich? Dieser Frage bin ich nachgegangen – und so viel sei verraten: Für das zur Verfügung stehende Geld hat ein Monat definitiv zu viele Tage.

Im Sommer 2013 hatte ich meinen Zulassungsbescheid in der Tasche. Damit war eines unvermeidlich: Der Auszug aus meinem Elternhaus und der Umzug in das niederbayerische Passau. Das bedeutete nicht nur eine sprachliche Umstellung, sondern auch eine Veränderung der Lebensumstände und eine Neuorganisation meiner Finanzen.

Laut dem Deutschen Studentenwerk stehen Studenten durchschnittlich 864 Euro im Monat zur Verfügung. 476 Euro davon gehen auf die Unterstützung durch die Eltern zurück. Auch ich gehöre zu den 87 Prozent aller Studierenden, die ohne die Hilfe der Familie nicht studieren könnten. Doch in der Regel reicht dieses Geld selten aus.

Durchschnittlich erhält jeder dritte Student in Deutschland Bafög, ein zinsfreies Darlehen des Staates. Der Bedarfssatz liegt dabei laut dem Deutschen Studentenwerk bei rund 443 Euro pro Monat. Weitere Informationen über die Förderungsbedingungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Monatliche Kosten im Studium

Von dem von mir zur Verfügung stehenden Geld muss ich jeden Monat folgende Ausgaben bezahlen:

  • Mit 265 Euro Miete inklusive Nebenkosten liegt meine Wohnung in Passau unter dem Mietpreis von 298 Euro pro Monat, den Studenten für ihre Unterkunft im Schnitt bezahlen.
  • Ein weiterer variabler Betrag ist der Semesterbeitrag, der mit 68 Euro noch relativ human ist im Vergleich zu anderen Städten wie etwa Regensburg (131 Euro).
  • Zusätzliche Nebenkosten ergeben sich aus den Gebühren für Strom (50 Euro), Internet/Telefon (30 Euro) und der GEZ (20 Euro). Diese Kosten muss ich aber zum Glück aufgrund meines WG-Lebens nur zu 50 Prozent selbst tragen.
  • Ein weiterer Kostenpunkt sind die 150 Euro Haushaltsgeld. Die lege ich mir jeden Monat für Lebensmittel zurück. Für mein Auto gebe ich außerdem monatlich circa 120 Euro für Spritkosten, Versicherung und Abnutzung aus.

Um mir ein paar Extras wie Handyvertrag, Lernmittel und Kleidung leisten zu können, arbeite ich nebenbei in einem Fitnessstudio. Positiver Nebeneffekt dabei: Ich spare mir die Kosten für die Mitgliedschaft von circa 25 Euro im Monat.

Damit ich mein Budget nicht überziehe, vergleiche ich einerseits beim Einkaufen die Preise, andererseits sammle ich Rechnungen und Belege, um am Monatsende einen genauen Überblick über meine Ausgaben zu bekommen.

Auch Studenten brauchen ausreichenden Versicherungsschutz

Ein gültiger Versicherungsschutz ist während des Studiums ein Thema, dem aus meiner Sicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Während des Studiums machen sich Studenten zum Beispiel meist keine Gedanken, was eine mögliche Berufsunfähigkeit angeht.

Dabei sichert die Berufsunfähigkeitsversicherung unser wichtigstes Gut ab – unsere Arbeitskraft. Als Student hat man noch dazu den Vorteil, dass die Beiträge niedriger sind als später im Berufsleben und dass, Dank weniger Vorerkrankungen, Gesundheitsfragen leichter beantwortet werden können.

Ausbildungsversicherung hilft bei hohen Bildungskosten

ERGO Direkt bietet übrigens mit der Ausbildungsversicherung eine „vorausschauende“ finanzielle Absicherung für Bildungskosten an. Eltern, Großeltern, Paten etc. können so die Versicherung zum Beispiel mit der Geburt des Kindes oder gegebenenfalls auch später abschließen. Durch die Einzahlung eines monatlichen Betrags werden die Ausbildung finanziert und die Zukunftspläne unterstützt. Die Auszahlung erfolgt zum vereinbarten Zeitpunkt und dient als Start in ein unabhängiges, verantwortungsvolles und selbstständiges Leben.

Könnte ich auch auf eine solche Versicherung zurück greifen, könnte ich heute doch etwas entspannter studieren. Denn die Kosten im Studium sind tatsächlich nicht zu unterschätzen! Ohne Unterstützung durch die Familie, staatliche Förderung oder eben eine Ausbildungs-Vorsorge ist das für viele gar nicht machbar.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Themenschwerpunkt „So teuer ist das Leben“

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