Sieben kuriose Delikatessen rund um den Globus

Kuriose Spezialitäten, ERGO Direkt

Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Was allerdings in manchen Ländern als Köstlichkeit angesehen wird, hat mir bereits beim Recherchieren den Magen umgedreht. Seien Sie also vorgewarnt.

Delikatesse in Italien: Käse mit Maden

Casu Marzu heißt die Delikatesse aus Sardinien. Hierbei handelt es sich um einen verdorbenen Schafskäse, der Maden enthält. Bei der Herstellung legen Fliegen ihre Eier auf dem Käse ab. Die Maden fressen sich in den Käse hinein. So wird der Käse cremig und bekommt ein starkes Aroma. Man isst den Käse mitsamt den Maden. Das Ganze ist gesundheitlich nicht  unbedenklich, denn die Maden sind gegen Magensäure resistent und gelangen so in den menschlichen Verdauungstrakt. Dies kann zu Krankheiten führen.

Delikatessen in Italien: Käse mit Maden

Käse mit Maden (Casu Marzu)

 

Delikatesse in Asien: Stinkfrucht 

Die Durian kommt ursprünglich aus Thailand, Indonesien und Malaysia. Die Frucht ist melonengroß und hat eine stachelige grüne Schale. Sie wächst, wie die Kokosnuss, auf Bäumen. Die Durian ist auch als „Stinkfrucht“ bekannt und dies aus gutem Grund: Das Fruchtfleisch stinkt furchtbar nach vergammeltem Fleisch. Für viele Einheimische ist die Frucht trotzdem eine Delikatesse – und tatsächlich schmeckt sie nicht so schlimm wie sie riecht. Wegen ihres starken Geruchs ist sie  in Hotels,öffentlichen Verkehrsmitteln und auf vielen Flügen verboten.

Delikatessen in Asien: Stinkfrucht 

Durian (Stinkfrucht)

 

Delikatesse in Island: Gammelhai 

Hákarl ist eine Delikatesse für die Einheimischen und eine Mutprobe für Touristen. Hákarl ist  fermentierter Grönlandhai. Das Haifleisch ist giftig für den Menschen und  nur genießbar, wenn es  mehrerer Monate lang fermentiert wird. Allerdings schmeckt der Fisch stark nach Ammoniak und riecht  verfault.

Spezialität in Indonesien: Katzenkaffee

Kopi Luwak, auch Katzenkaffee genannt, wird aus dem Kot von Schleichkatzen gewonnen. Die Katzen ernähren sich größtenteils von den Früchten der Kaffeepflanze. Sie können aber nur das Fruchtfleisch verdauen und scheiden die Kaffeebohne selbst wieder aus. Die Bohnen werden aufgesammelt, gewaschen und geröstet. Da die Produktion sehr aufwendig ist, gilt der Kopi Luwak als teuerster Kaffee der Welt. Ein Kilo Kaffee aus dem Katzendarm kann bis zu 1.000 Euro kosten.

Spezialität in Indonesien: Katzenkaffee

Katzenkaffee (Kopi Luwak)

 

Spezialität in China: Tausendjährige Eier

Tausendjährige Eier sind meistens Enteneier, die über drei Monate in einem Brei aus Gewürzen, Asche und Sägespänen eingelegt werden. Dabei fermentieren die Eier und verändern ihren Geschmack, das Aussehen und den Geruch. Das Eiweiß wird bräunlich und nimmt die Konsistenz von Gelatine an. Das Eigelb wird dunkelgrün und  quarkartig. In China werden tausendjährigen Eier mit Sojasoße, Ingwer und Koriander gegessen.

Spezialität in China: Tausendjährige Eier

Tausendjährige Eier

 

Spezialität in Japan: Kugelfisch

Fugu ist eine japanische Spezialität aus dem Muskelfleisch  giftiger Kugelfische. In Japan gibt es nur wenige Köche, die eine Lizenz besitzen, um den  Fisch zuzubereiten. Das ist gut so. Denn der Kugelfisch besitzt ein starkes Nervengift (Tetrodotoxin), das die Muskeln lähmt und schließlich zum Herzstillstand führt. Dieses Gift befindet sich in den Innereien und besonders in den Eierstöcken des Fisches. In manchen Fällen ist sogar die Haut des Fisches giftig. Für Kenner ist es ein unglaublicher Nervenkitzel Fugu zu essen. Schließlich könnte es ihre letzte Mahlzeit sein.

Spezialität in Japan: Kugelfisch

Kugelfisch

 

Spezialität in Vietnam: Schlangenschnaps

Bei diesem besonderen Schnaps werden tote Schlangen in  Reisschnaps eingelegt und  für einige Monate gelagert. In Südostasien gelten Schlangen als heilend. Der Schlangenschnaps, soll unter anderem bei Schmerzen helfen. 

Spezialität in Vietnam: Schlangenschnaps

Schlangenschnaps

 

Appetit bekommen? Für Ihre kulinarische Entdeckungsreise empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall unsere Reisekrankenversicherung. Beim Verzehr des Kugelfisches sollten Sie über den Abschluss einer Risikolebensversicherung nachdenken. 😉

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