Mit dem Auto sicher durch den Herbst – 6 Tipps

„Wie lange arbeitest du heute?“ „Von dunkel bis dunkel!“
Viele Pendler können auch ein Lied davon singen. Der Herbst zeigt sich manchmal von seiner weniger goldenen Seite. Gerade beim Autofahren kommt es dadurch zu gefährlichen Situationen. Doch so einfach machen Sie das Fahren im Herbst sicherer:

Entfernen Sie Laub

Strahlend rot fällt es von den Bäumen – direkt auf die Autos und verstopft die Lüftung. Entfernen Sie die Blätter auch aus den Spalten und Vertiefungen der Karosserie. Insbesondere in der Senke zwischen Frontscheibe und Motorhaube. Bei den meisten Autos befinden sich hier die Abflüsse für die Scheibenwischer. Diese können sich mit Laubresten zusetzen. Das angestaute Wasser kann dann in die Fahrzeuglüftung schwappen und als feuchte Luft durchs Gebläse ins Auto gelangen. Oder es sickert – im schlimmsten Fall – aus den Lüftungskanälen in den Fußraum. Auf der Straße ist nasses Laub ebenfalls gefährlich: Es droht Rutschgefahr. Bei einem dadurch verlängerten Bremsweg kann es schon mal krachen.

Sicherheitsvorkehrungen treffen

Sorgen Sie für klare Sicht: Füllen Sie das Scheibenwischwasser regelmäßig nach – auch mit Frostschutzmittel. Sind die Wischblätter noch in Ordnung? Haben Sie die Warnweste dabei, falls Sie einem anderen Verkehrsteilnehmer helfen, oder bei einem Wildunfall nachts auf der Landstraße aussteigen müssen? Checken Sie, ob Sie bestens vorbereitet sind.

Hände ans Lenkrad

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da. Er bringt uns Wind, hei hussasa!“ Gerade bei starken Böen ist es wichtig, die Hände immer am Lenker zu haben. So korrigieren Sie die Spur auf der Autobahn schnell und sicher. Besondere Vorsicht beim Überholen von LKWs: Wenn man aus dem Windschatten eines Lastkraftwagens herausfährt, kann man von Böen überrascht werden. Bei einem ruppigen Herbststurm können Äste herunterfallen. Parken Sie deswegen, wenn möglich, nicht unter einem Baum. So sparen Sie sich den Anruf bei der Versicherung, um den Schaden zu melden.

Schalten Sie das Licht an

Wie immer heißt es im Leben: Sehen und gesehen werden. Schalten Sie das Abblendlicht im Herbst sowie den Wintermonaten bereits früh am Abend und länger am Morgen an. Jede Sekunde kann entscheiden: Man sieht Sie früher und Sie entdecken ein spielendes Kind am Straßenrand schneller. Tipp: Nutzen Sie die kostenlosen Lichttests verschiedener freier Anbieter und Werkstätten.

Warnungen beachten

Im Herbst sind Rehe und Wildschweine auf Achse. Und die kommen selten alleine – typisch Rudeltiere eben. Apps wie Wuidi warnen in gefährdeten Gebieten. Wenn Sie ein Tier am Straßenrand entdecken, blenden Sie ab, fahren Sie langsamer und kontrolliert. Hektisch das Lenkrad herumreißen, verursacht meist einen größeren Schaden als die Kollision mit einem Feldhasen.

Die richtige Kleidung

Eine schön kuschelig warme Jacke ist etwas Tolles. Aber sie hält den Sicherheitsgurt weg vom Körper. Das verringert die Sicherheit, denn der Gurt braucht länger, um sich zu straffen und im Ernstfall zu ziehen. Denken Sie dabei auch an die flauschigen Winterjacken Ihrer Kinder: Lieber die Jacke überlegen und eine Wärmflasche für die ersten Meter mit ins Auto nehmen. So kann der Gurt sicher wirken.

Die Wahl der richtigen Bereifung ist kein Tipp, den ich Ihnen geben kann, sondern ein Muss. Die Faustregel hier: Von O bis O. Also Oktober bis Ostern. Aber inzwischen sollte schon jeder auf Winterreifen gewechselt haben. Kommen Sie gut durch!

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