Gesprächsrunde über Arbeitgeber und die Ausbildung bei ERGO Direkt

Anita Wozniok, Mitarbeiterin in der Internen Kommunikation von ERGO Direkt, spricht mit zwei Kolleginnen aus unserer Personalabteilung über die Fragen: Was erwarten Schulabgänger von einem Ausbildungsbetrieb – und welche Erwartungen stellt das Unternehmen an Ausbildungsanfänger?

Ausbildung bei ERGO Direkt

Claudia Sünkel (links), Leiterin Personalservice und Recruitment, und Anke Hartkopf (rechts), Leiterin der Ausbildungsabteilung für den Beruf Kaufmann für Versicherungen


Wozniok: Welche Erwartungen hat ERGO Direkt an Jugendliche, die sich um einen Ausbildungsplatz bewerben?

Sünkel: Grundsätzlich sind für uns gute Noten, insbesondere in den Hauptfächern, sehr wichtig. Aber auch eine ansprechende Bewerbung spielt für uns eine entscheidende Rolle. Wir wollen ein Bewerbungsschreiben, aus dem klar hervorgeht, warum der Bewerber gerade diesen Ausbildungsberuf erlernen will. Auch die Motivation, warum er oder sie sich für ERGO Direkt als Arbeitgeber entschieden hat, ist sehr interessant für uns. Zudem ist uns bei ERGO Direkt auch das Thema Internetaffinität sehr wichtig. Als Direktversicherer kommunizieren wir mit unseren Kunden täglich über das Internet. Bewerber sollten sich darum, mit den Neuen Medien bereits auseinandergesetzt haben.

Hartkopf: Für uns als Unternehmen ist es immer ein positives Zeichen, wenn die Bewerber informiert sind und auch Bescheid wissen, wo genau sie sich eigentlich bewerben. Wir freuen uns darüber, wenn wir sehen, dass sich die jungen Menschen Gedanken darüber gemacht haben, warum und was sie bei ERGO Direkt arbeiten wollen.

Wozniok: Ist für Euch auch soziales Engagement der Bewerber wichtig?

Sünkel: Das ist sicherlich ein schöner zusätzlicher Aspekt, weil man daran erkennen kann, dass jemand engagiert und sozial eingestellt ist. Aber es ist für uns keine absolute Grundvoraussetzung bei einer Bewerbung.

Hartkopf: Ja. Bedingt durch die immer schneller werdende Arbeitswelt, die voranschreitende Technik und dem demographischen Wandel. Und, wir haben es schon angesprochen – die Soft Skills: Handlungs-, Methoden- und Sozialkompetenz treten immer mehr in den Vordergrund.
Neue Mitarbeiter müssen in unser Haus passen – eben nicht nur fachlich (das kann man lernen), sondern auch menschlich. Und deshalb haben wir die Kultur, die wir heute vorfinden: wir gehen im Unternehmen ungewöhnliche Wege, probieren Dinge einfach aus und wagen etwas.

Wozniok: Beleuchten wir mal die andere Seite. Haben sich die Interessen und Ansprüche der Bewerber an ihren künftigen Arbeitgeber verändert?

Sünkel: Ja, das ist sicherlich der Fall. Im Moment haben wir einen Bewerbermarkt Das bedeutet, dass sehr gute Bewerber die Möglichkeit haben, sich unter verschiedenen Angeboten das für sie beste herauszupicken. Deshalb müssen wir uns als Arbeitgeber quasi bei den potentiellen Auszubildenden bewerben. Insbesondere im Hinblick auf Weiterbildungs- und Aufstiegschancen haben sich die Ansprüche sehr verändert, denn diese sind inzwischen ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des künftigen Arbeitgebers.

Hartkopf: Bei den Assessment Centern stellen wir immer wieder fest, dass unsere Kultur großen Einfluss auf die Entscheidung der Bewerber hat. Wenn wir die Interessenten bei uns im Haus haben, erleben sie, wie wir als Unternehmen sind und wie die Menschen bei ERGO Direkt miteinander arbeiten und umgehen Es ist wichtig, dass die Bewerber die Atmosphäre bei uns im Haus erleben. Und gerade dazu bekommen wir immer wieder sehr positives Feedback. Die Bewerber gehen mit einem guten Gefühl aus den Gesprächen. Das unterscheidet uns meiner Meinung nach stark von anderen Unternehmen.

Sünkel: Auch die Vereinbarkeit von Familie, Freizeit und Beruf rückt bei Bewerbern immer stärker in den Mittelpunkt. Ähnlich ist es beim Thema Sozialleistungen – wie zum Beispiel: Altersvorsorge, Fitnessangebote oder auch ein Abo für die öffentlichen Verkehrsmittel. Das sind Punkte, die die Bewerber inzwischen konkret einfordern.

Wozniok: Welche Ansprüche stellen die Bewerber an das Bewerbungsverfahren?

Hartkopf: Wichtig ist für die meisten Interessenten, dass das Bewerbungsverfahren schnell über die Bühne geht. Das ist auch eine unserer Stärken. Wir wissen, dass die Bewerber auch von anderen Unternehmen umworben werden. Deswegen können wir es uns heute nicht mehr leisten, sie lange auf unsere Rückmeldung warten zu lassen.

Sünkel: Die schnelle Entscheidungsfindung ist enorm wichtig. Wir sind heute darauf angewiesen, möglichst zügig Zu- aber auch Absagen herauszugeben und bekommen dafür immer wieder aber positive Reaktionen.

Vielen Dank für das Gespräch.

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