Fränkisch: der Dialekt Ihres Vertrauens

FränkischDer Standort der ERGO Direkt Versicherungen befindet sich im fränkischen Nürnberg. Von hier aus sprechen unsere vielen Kollegen aus der Telefonie täglich mit tausenden Menschen in ganz Deutschland. Fränkisch wird dem einen oder anderen deshalb sicherlich begegnen, wenn er mit uns in Kontakt tritt. Deshalb wird es Zeit für eine kleine Sprachkunde.

Ich selbst bin vor fünf Jahren von Augsburg nach Nürnberg gezogen. Schnell habe ich gemerkt, dass die Franken sehr stolz auf Ihre Region – Franken gehört nicht zu Bayern 🙂 – und ihren Dialekt sind. Anfangs hatte ich, um ehrlich zu sein, meine Probleme mit diesem Dialekt. Mittlerweile gefällt er mir immer besser. Die Franken sind ja auch ein recht eigenes Völkchen. Ein richtiger Ur-Franke mag nach außen eine etwas schroffe Art haben. Doch eigentlich ist das nur der ehrliche und direkte Charakter, der dann vielleicht mal etwas unhöflich wirkt. Doch zurück zum Dialekt.

Entstehung des fränkischen Dialekts

Als fränkische Sprachen werden die westgermanischen Sprachen und Dialekte bezeichne. Diese wurden von den Franken im dritten Jahrhundert gesprochen oder entwickelten sich aus den im Norden und Osten des späteren Fränkischen Reichs (5. bis 9. Jahrhundert) gesprochenen fränkischen Mundarten.

Franken (sinngemäß „die Mutigen, Kühnen“) bildeten im dritten Jahrhundert, einen der germanischen Großstämme, aus dem später das Volk der Franken entstand. Ein echter Franke möchte jetzt wahrscheinlich protestieren und anmerken, dass Fränkisch als Dialekt natürlich noch in diverse Kategorien („Bambergisch“ oder „Ansbachisch“) unterteilt wird. Zur Vereinfachung bleibe ich aber mal beim Oberbegriff „fränkisch“.

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Unsere Kollegen sind so gut geschult, dass Sie als Kunde keine Probleme haben werden, uns zu verstehen. Für den Fall, dass einem Kollegen trotzdem mal ein fränkischer Fachbegriff herausrutscht, haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

Fränkisch für Einsteiger

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Franken, dass „R“ rollen und bei den Buchstaben „B“ und „P“ zwischen dem harten und dem weichen „B“ unterscheiden. Für den Laien hört sich beides allerdings nach einem normalen „B“ an. So wird aus einem Putztuch das „Budsduch“. Hier erkennt man auch schon das nächste sprachliche Phänomen. Denn die Franken sprechen ein hartes „T“ als ein „D“ aus. So wird aus tiefen Tellern „diefe Deller“ oder aus dem Fischteich der „Fischdeich“.

Neben Floskeln wie „Allmächd“ (Ausruf der Freude, des Erschreckens oder Erstaunens) oder „Horch a mol“ („Hör einmal“, was zum Beispiel so viel wie „geht’s noch“ bedeuten kann) ist das typisch fränkische „bassd scho“ („passt schon“) weit verbreitet.

Es gibt natürlich noch unzählige weitere fränkische „Fachbegriffe“. Einige davon werden hier erklärt:

Sollte Ihnen die Gefahr der sprachlichen Barriere dennoch zu hoch sein, dürfen Sie sich auch gerne per E-Mail oder unserem Chat mit uns in Verbindung setzten.

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