Meine Erfahrungen als FOS Praktikantin bei ERGO Direkt

Unsere FOS Praktikantin mit Ihrem Ausbilder.

Seit 2016 bietet unsere Personalentwicklung Praktikumsstellen für Schüler der Fachoberschulen an. ERGO Direkt bietet den Praktikanten dadurch die Chance erste Erfahrungen im Berufsalltag zu sammeln und einen potentiellen Arbeitgeber kennen zu lernen. Die Praktikumsstellen in der Personalentwicklung sind bei Fachoberschülern inzwischen sehr beliebt.

Franziska Hehn, die eine der begehrten Stellen ergattern konnte, erzählt hier aus ihrem Praktikum.

Warum ich mich für ERGO Direkt entschieden habe?

Ich wollte ein Unternehmen finden, welches sehr präsent in der Öffentlichkeit steht und einen hohen Stellenwert für meine zukünftigen Bewerbungen mit sich bringt. Zudem war es mir wichtig, dass ich mich produktiv einbringen kann und nicht nur Kaffee zu kochen oder die Spülmaschine auszuräumen.

Durch Bekannte habe ich erfahren, dass Praktikanten bei ERGO Direkt eigenständig arbeiten dürfen. Das machte mich neugierig.

Meine ersten Gedanken waren nicht ganz so positiv. Versicherungen? Das ist doch langweilig! Der Auftritt des Unternehmens in den sozialen Netzwerken auf Instagram und Facebook haben mich jedoch positiv überrascht. Hier fand ich viele lustige Bilder und Informationen zu Lebensbereichen, die alle mit Versicherungen in Verbindung stehen. Ich war überrascht, dass ein Versicherungsunternehmen so aktiv in den digitalen Medien ist.

Um hinter die Kulissen von ERGODirekt zu schauen, wollte ich dort unbedingt ein Praktikum absolvieren.

So läuft der Bewerbungsprozess und das Praktikum ab

Insgesamt war ich zehn Wochen im Unternehmen.

Die Bewerbung für ein Praktikum funktioniert ganz einfach. Mein Klassenlehrer hat meine Mitschüler und mich auf einige freie Praktikumsstellen in der Umgebung hingewiesen, auf die man sich dann bewerben konnte. Zusätzlich konnte man sich auch selbst eine Stelle suchen, so wie ich es getan habe. Für die Bewerbung habe ich einfach meinen Lebenslauf, Motivationsschreiben und mein Abschlusszeugnis der Realschule an die Personalabteilung geschickt.

Kurze Zeit später bekam ich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch.

An diesen Tag kann ich mich noch genau erinnern. Ich trug eine schwarze Jeans und eine weiße Bluse. Da es nicht mein erstes Bewerbungsgespräch war und ich auch davor schon viel geübt habe, hielt sich meine Aufregung in Grenzen. Das Gespräch verlief ganz locker, d.h. Vorstellung, Abfragen von Stärken und Schwächen, etc. Zum Beispiel habe ich meine Stärke „Belastbarkeit“ durch meinen Leistungssport –Dressurreiten – unter Beweis gestellt.

Ich konnte überzeugen, denn im Anschluss des Gesprächs wurde mir gesagt, dass ich gerne zum Praktikum kommen kann. Den Einsatzbereich in der Personalentwicklung durfte ich direkt kennenlernen. Meine spätere Hauptaufgabe war die Erstellung von E-learnings. Zunächst dachte ich mir nur so: „Was ist das bitte?“ Aber das ist mir während meiner Praktikumszeit klar geworden. E-learnings sind Lernprogramme, die den Mitarbeitern den Lernprozess erleichtern, indem sie zeit- und ortsunabhängig durchgeführt werden können. Die Inhalte werden den Mitarbeitern multimedial vermittelt.

Mein spannendstes Projekt war …

… ganz klar die Erstellung eines Infoclips für die VUKA-Welt.

Unter VUKA-Welt versteht man einen Kunstbegriff, der die Veränderungen durch die Digitalisierung in der Arbeitswelt beschreibt. (VUKA = Volatilität Unsicherheit Komplexität Ambiguität)

Die Mitarbeiter können sich das Erklärvideo zur Einführung ansehen. Das zugehörige Lernprogramm vertieft das Wissen

Die Programmierung eines Infoclips (=ähnlich einer „simpleshow“), war ein Projekt, an welchem ich selbständig arbeitete. Das Thema wird mit Hilfe von zahlreichen Bildern und einem Sprecher vermittelt.
Hierfür wird ein Drehbuch angefertigt, dessen Inhalt sich auf den Sprechertext, die Bilder für die jeweiligen Arbeitsschritte, sowie den detaillierten Seitenaufbau bezieht. Die Vertonung erfolgt in einem Tonstudio. Die Bilder werden sorgfältig ausgewählt und von einer Grafikerin im Unternehmen gezeichnet. Ich selbst war für die Bildanimation in dem Kurz-Clip zuständig, damit dieser ideal zum Sprechertext passt. Das Programm, welches hier eingesetzt wird, heißt „knowledge force“.

 

Das hat mir besonders gut am Unternehmen und an meiner Abteilung gefallen

Gleich am ersten Tag wurde ich den Kollegen und Kolleginnen vorgestellt und super gut aufgenommen. Durch meinen Betreuer, Herrn Merkel, und die Arbeit im Team, konnte ich viel neues Wissen und Erfahrungen mitnehmen.

Mir war vorher nicht bewusst, dass so viele verschiedene Abteilungen für das bestmöglichste Ergebnis arbeiten. Ich dachte immer bei einem Versicherungsunternehmen gibt es nur ein Callcenter und sonst nichts. Aber da habe ich mich gewaltig getäuscht.

Mein Tipp:

Das Praktikum bei ERGO Direkt kann ich wirklich jedem weiterempfehlen. Für junge Menschen, die Interesse an Innovationen und der Digitalisierung haben, eine interessante Erfahrung.

Es lohnt sich wirklich, einmal hinter die Fassade zu schauen. Versicherer sind nicht so spießig wie man denkt!

 

„Ich arbeite gerne mit Praktikanten der FOS, weil sie frischen Wind mit einbringen und sehr motiviert sind.

Für die Produktion von Lernprogrammen bringen sie die Fähigkeiten mit, die hier benötigt werden: technisches Verständnis, eine schnelle Auffassungsgabe, Medienkompetenz und Kreativität.

Natürlich ist die Einarbeitung von Praktikanten ein zusätzlicher Aufwand. Allerdings lernen diese schnell und ich kann sie bereits nach kurzer Einarbeitungszeit einsetzen. Die Schüler freuen sich, dass sie für eine Lernsequenz Verantwortung übernehmen dürfen und zahlen das mit guten Leistungen zurück. Durch das Feedback bei der Qualitätssicherung lernen sie, was noch verbessert werden kann. Somit ist die Zusammenarbeit für beide Seiten ein Gewinn.“

Harald Merkel, Personalentwicklung

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