Elvis lebt – zumindest bei ERGO Direkt

Unser Kollege Günter an seinem Arbeitsplatz.

Unser Kollege Günter Dachs arbeitet als Schadenregulierer und ist Ansprechpartner für unsere Kunden. Privat ist er Vollblutmusiker. In verschiedenen Musikprojekten tritt er regelmäßig auf – unter anderem als Elvis-Imitator.

Günter, den hier alle nur „den Dachs“ nennen, habe ich schon während meiner Ausbildung bei ERGO Direkt kennen und schätzen gelernt. Er ist eine richtige Frohnatur und hat immer einen guten Spruch parat. Warum das nicht immer so war, erzählt er mir im Interview.

Hi Günter, wie geht’s wie steht´s? Erzähl doch mal ein paar Sätze über dich.

Ich bin verheiratet und habe zwei tolle Söhne, mit denen ich auch gemeinsam Musik mache. 1983 habe ich meine Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei der ehemaligen Victoria absolviert.

Nach meiner Ausbildung habe ich dann noch eine Weiterbildung zum Fachwirt für Versicherungen abgeschlossen. Mittlerweile arbeite ich schon seit fast 35 Jahren für unsere Firma – und das sehr gerne.

Unser Kollege Günter mit seinen zwei Söhnen.

 

Wow, das ist echt eine lange Zeit. Was macht die Arbeit für dich so besonders?

Ich fühle mich mit ERGO sehr verbunden. Über die Jahre habe ich so viele tolle Kollegen kennen lernen dürfen und der Zusammenhalt war schon immer groß. Vor allem in einer für mich besonders schweren Zeit, habe ich starken Rückhalt erfahren.

Magst du hierzu etwas erzählen?

Ich war ein paar Jahre im Außendienst tätig. Für mich als Person war die Tätigkeit grundsätzlich nicht das Richtige. Das hat mich mit der Zeit krankgemacht. Ich war am Ende vollkommen ausgebrannt – Diagnose Burnout. 

Danke für deine Offenheit. Das war bestimmt eine harte Zeit…

Das stimmt. Ich habe dann erstmal eine Auszeit genommen und mir Hilfe gesucht. Das hat mir sehr geholfen mein Leben wieder zu ordnen. Auch die ERGO hat mich super unterstützt.

Denn für mich war klar, dass eine Stelle im Außendienst nicht mehr in Frage kommt. So habe ich dann meine heutige Stelle im Innendienst als Schadenregulierer erhalten.

Dafür bin ich sehr dankbar. Ich arbeite in einem super tollen Team und meine Arbeit macht mir großen Spaß. Außerdem habe ich ja noch meine Musik. Das musizieren ist ein toller Ausgleich für mich und gibt mir viel Kraft.

Welche Art von Musik machst du denn?

Ich mache da ganz unterschiedliche Sachen. Ich spiele verschiedene Instrumente wie Gitarre, Keyboard, Akkordeon und Trompete. Außerdem singe ich. Gemeinsam mit meinen Söhnen trete ich regelmäßig auf verschieden Feiern auf. Unser Repertoire reicht von Volksmusik bis hin zu Rock- und Popmusik.
Mein besonderes Steckenpferd sind meine Auftritte als Elvis-Imitator.

Auftritt als Elvis-Imitator

Elvis lebt also noch? 😉

Und wie (lacht). Meine Frau wird in der Bank schon regelmäßig als Priscilla angesprochen. 🙂
Ich weiß, dass gerade die junge Generation nicht mehr viel mit Elvis anfangen kann.

Aber die Musik von Elvis Presley hat meine Generation einfach sehr stark geprägt und ich bin ein riesiger Fan.

Es macht großen Spaß durch meine Auftritte die Besucher zurück in Ihre Jugend zu versetzen und die junge Generation für diese Musik zu begeistern.

Ein Auftritt in einem Senioren- und Pflegeheim ist mir hier besonders in Erinnerung geblieben: Eine Bewohnerin des Heimes, die nicht mehr viel mit der Außenwelt anfangen konnte stand beim Lied „Can´t help falling in love“ plötzlich auf und tanzte mit mir, während ich sang.

In einem Arm hatte ich die Dame in der anderen das Funkmikro. Die Pflegekräfte sagten, dass sie das bei der Patientin noch nie erlebt hätten. Ein therapeutischer Erfolg, der mich sehr glücklich macht.

 

Vielen Dank für das Interview Günter!

 

Hier noch ein kurzes Video, das wir „spontan“ nach dem Interview gedreht haben. 

Was sagen Sie zu diesem Thema?

2 Kommentare

  1. Edda Lang Edda Lang schreibt am 17. August 2018 um 17:44:

    Danke für das nette Interview. Auch ich mache Musik und kann die Erfahrung von Günther teilen. Ein paar Jahre war ich u.a. mit einem 50er/60er Jahre Schlagerkabarett unterwegs und habe auch öfter in Altenheimen gespielt. Es ist schön, wenn man mit Musik auch Menschen noch erreichen kann, die sich ansonsten schon ziemlich zurückgezogen haben.
    Viel Freude und Erfolg noch mit der Musik, wünsche ich

    • Günter Dachs schreibt am 20. August 2018 um 10:48:

      Hallo Frau Lang,
      vielen Dank für Ihren netten Kommentar.
      Im Alten- und Pflegeheim oder bei der Lebenshilfe zu musizieren ist immer ein besonderes Erlebnis. Wenn man hier den Menschen Lebensfreude geben kann, macht mich das immer glücklich.

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