Die Qual der Wahl beim CommunityCamp Berlin #ccb14

Eine tolle Veranstaltung für alle, die etwas mit Social Media oder Bloggen zu tun haben. Ich hatte aber das ganze Wochenende drei Probleme …

Communitycamp Berlin

Der „Stundenplan“ zum CommunityCamp Berlin

Ich war dieses Jahr zum ersten Mal beim CommunityCamp Berlin. Und so viel vorne weg: Ich würde es wieder tun! Es war ein Wochenende voller interessanter Themen, Diskussionen und Personen. Die rund 200 Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und mit den unterschiedlichen Erfahrungen am 25. und 26. Oktober in die Hauptstadt.

Das Tolle an einem BarCamp wie dem CommunityCamp ist, dass die Teilnehmer es selbst gestalten. Es gibt vorab kein vorgeschriebenes Programm oder abgestimmte Vorträge. Jeder, der morgens anwesend ist, darf sein eigenes Thema einbringen. Egal, ob man jahrelange Berufserfahrung oder frischen Wind als Neuling mitbringt – alle sind willkommen. Das macht das Flair vor Ort und den Umgang miteinander beim CommunityCamp so besonders.

Stress-Schild Communitycamp

Die Weisheit des CommunityCamps Berlin

Meine drei Probleme mit dem CommunityCamp

Dennoch stand ich an dem Wochenende vor allem vor diesen drei Problemen:

  1. Die Qual der Wahl. Wie soll ich mich zwischen den vielen spannenden und vielversprechenden Themen nur entscheiden? Jede Stunde musste ich aufs Neue zwischen fünf Räumen wählen: Recht in Social Media? Emotionen in Facebook? Oder die Kommunikation mit Trollen?
  2. Ich hasse dieses Twitter. Denn hat man sich dann mühsam für ein Thema entschieden, kann man via Twitter leider auch mitverfolgen, wie spannend und lustig die anderen Sessions gerade sind. Denn die Teilnehmer zwitschern natürlich, was das Zeug hält.
  3. Ich liebe Twitter. Denn dadurch kann man auch interessante Fakten aus den anderen Räumen mitbekommen. Allerdings leidet dadurch ab und zu die Aufmerksamkeit für die Personen in der eigenen Session. Die Hälfte der Teilnehmer sitzt eigentlich immer mit gesenktem Kopf da und twittert entweder selbst oder scrollt sich durch die Tweets der anderen.

Ein inhaltlicher Blick auf das CommunityCamp

Steffen Jecke hat in seinem Blogbeitrag „Diese 24 Learnings aus dem CommunityCamp 2014 werfen dich um“ wunderbar zusammengefasst, was er aus dem Wochenende in Berlin mitnimmt. Interessant war für mich auch die Runde von Nicole Simon, in der wir uns über aktuelle Tools in der Onlinekommunikation ausgetauscht haben. Die Kollegen von fanpagekarma haben mitgeschrieben und daraus die „Top Tools für Community Management und Blogger-Relations“ erstellt.

Das Schöne an Social Media ist, dass es ständig neue Gerichtsurteile gibt und sich dadurch das eine oder andere rechtlich ändert. Der Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat in gewohnt unterhaltsamer Weise über aktuelle Fälle und rechtliche Stolpersteine berichtet. Die größte News ist das Urteil des Europäischen Gerichtshof vom 21. Oktober 2014, welches das Einbetten von YouTube-Videos nicht grundsätzlich verbietet.

Vielen Dank an das gesamte Organisationsteam hinter dem CommunityCamp Berlin und auch an die Sponsoren, ohne die eine derartige Veranstaltung gar nicht möglich wäre. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr!

Was sagen Sie zu diesem Thema?

4 Kommentare

  1. Michelle H. schreibt am 31. Oktober 2014 um 10:07:

    Das ist jedes Mal wieder das Problem. Welche Session soll man selbst besuchen und vor allem: warum ist es nebenan immer interessanter. Im Nachhinein zumindest 🙂

    • Konrad Welzel Konrad Welzel schreibt am 31. Oktober 2014 um 16:26:

      Meine Sessions waren ja nicht schlecht. Aber wenn man Twitter nebenbei verfolgt hat, dann war es im Nebenraum mindestens genau so interessant. Zum Glück zwitschern bei solchen Veranstaltungen immer alle fleißig mit. 🙂

      • Michelle H. schreibt am 31. Oktober 2014 um 23:02:

        Das beste am CommunityCamp ist eindeutig der traditionelle Ausflug zum Hengst am Abend! 🙂

        • Amely B. schreibt am 4. November 2014 um 12:05:

          …der Hengst ist aber der Hecht. Aber da muss man gewesen sein, das stimmt!

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