Finanzieller Schutz vor Phishing und Co.

sicherer surfen

Die Kinder unserer westlichen Welt sind allesamt „digital natives“. Das heißt, sie wurden in die digitalisierte Welt hineingeboren und gehen mit dem Internet so selbstverständlich um, wie wir einst mit dem Wählscheibentelefon.

Es ist ja auch so einfach und bequem – ein paar Klicks, schon ist das neue Album der Lieblingsband runtergeladen, sind die hippen Sportschuhe gekauft oder die Stadionkarten für das nächste Heimspiel gesichert.

Neulich musste ich allerdings mit meiner Zwölfjährigen die Bedeutung des Logouts aus dem persönlichen Bereich einer Seite diskutieren. Sie hatte online ihr Schulmensa-Essen bestellt und wollte danach die Seite einfach schließen. Ich versuchte ihr klar zu machen, dass man sich IMMER aus seinem Login abmelden sollte. Aus Sicherheitsgründen, damit Hacker sich keinen Zugang verschaffen können. Dies gilt erst recht bei einem öffentlich zugänglichen PC, denn der Nachfolgende könnte ohne Weiteres auf die persönliche Seite zugreifen. Und auch bei Apps kann das, falls man sein Handy verliert, für Unbefugte durchaus verlockend sein. Also, besser gleich zur Gewohnheit machen und sich immer aktiv abmelden.

Nach diesem Gespräch mit meiner Tochter wurde mir wieder mal deutlich, dass der unbedarfte Umgang mit dem Internet auch die Gefahr eines blinden Vertrauens birgt.

 

Absolute Sicherheit gibt es nicht

Kann ich mich und meine Kinder vor Phishing, Hacking und Pharming völlig schützen? Nein, lautet die eindeutige Expertenantwort. Das Böse schläft nie, heißt es so schön und oft genug sind uns die Bösen einen Schritt voraus. Aber: Sie können sich und Ihre Familie gegen den finanziellen Schaden absichern, den Datenhacker anrichten, haben jene erst mal Ihre PINs, Passwörter und Zugangsdaten geknackt.

Schutz vor finanziellem Schaden für die ganze Familie

ERGO Direkt bietet ab sofort einen Internet-Schutzbrief an – ein ganzes Jahr Schutz für nur 6,90 €.
Bis zu 15.000 € werden Ihnen zum Beispiel nach Missbrauch Ihrer Konto- und Kundendaten beim Online-Banking erstattet.  Darüber hinaus erhalten Sie bis zu 3.000 € erstattet, wenn Sie online gekauft und bereits bezahlt haben, die Ware aber nie bei Ihnen ankommt. Dazu gehören auch Käufe über E-Payment wie PayPal.

Das Beste daran: nicht nur Sie, sondern alle Ihre im Haushalt lebenden Familienmitglieder sind abgesichert. Sehr beruhigend, wenn man weiß, die Sprösslinge müssen nicht ständig kontrolliert und auf die Gefahren des Internets hingewiesen werden.

Der neue Tarif ist – logisch – online zu finden unter ergodirekt.de  und  unter sicherer-surfen.com. Hier finden Sie neben der Abschlussmöglichkeit Interessantes  zum Thema  Computersicherheit. Was bedeutet Identitätsdiebstahl, was sollten Sie tun, wenn Ihr Account gehackt wurde u.v.m.  Außerdem  können Sie den Sicherheitsstatus Ihrer Passwörter prüfen. Testen Sie auch Ihr Internet-Wissen. Unser unterhaltsames Quiz hält einige erstaunliche Fakten bereit.

Was ist was?

Falls Sie sich bereits gefragt haben, was denn bitte schön „Phishing“, „Pharming“ usw. genau sein soll – hier ein kleines Glossar zu diesen Begriffen:

  • Hacking: Hacker suchen und nutzen im Bereich Computersicherheit allgemeine Lücken, die es ermöglichen, Zugriff auf ein sonst geschütztes System zu erlangen. Kriminelle Absichten stecken hier nicht zwangsläufig dahinter. Oft nutzen große Firmen das Knowhow dieser Experten, um ihre eigene IT zu prüfen und Sicherheitsmängel ans Tageslicht zu bringen.
  • Phishing: Der Kunde empfängt eine E-Mail, die angeblich z. B. von seiner Bank oder auch von Internet-Diensten wie z.B. eBay oder PayPal verschickt wurde.
    Darin wird er eindringlich aufgefordert, sich auf der Seite der Bank einzuloggen, um seine Zugangsdaten zu bestätigen. Um es für ihn besonders einfach zu machen, wird ihm gleich ein Link mitgeliefert. Er landet aber auf einer Kopie der eigentlichen Seite und die eingegebenen Zugangsdaten werden direkt an die kriminellen Hacker weitergeleitet.
  • Pharming: Der Bankkunde will sich wie gewohnt im Online-Banking einloggen, um Überweisungen auszuführen. Tatsächlich landet er auf einer täuschend echten Kopie der Bankseite und gibt dort nichtsahnend seine Kontozugangsdaten und TAN-Nummer preis.
    Bewusst wird ihm dies erst beim Blick auf die nächsten Kontoauszüge, wenn er feststellt, dass sein Geld bis zum Kreditrahmen auf völlig unbekannte Konten verschwunden ist.
  • Skimming: Dieser Begriff wird für das Ausspähen von EC- und Kreditkarten verwendet. Mittels manipulierter Kartenlesegeräte oder beim direkten Ausspähen der Eingabedaten mithilfe von Videokameras können Kriminelle Ihre Kontodaten und PIN ermitteln. Anschließend werden die Daten auf Blanko-Karten kopiert und damit dann Geld abgehoben.

 

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