Wohnen mal anders

Wohnen mal andersGeschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Auch beim Thema Wohnen gibt es wohl verschiedenste Meinungen. Die einen wünschen sich ein eigenes Haus mit Garten auf dem Land, die anderen bevorzugen eher eine zentrale Citywohnung. Doch bei meiner Recherche zu diesem Artikel bin ich wirklich auf sehr Kurioses gestoßen: Wohnen mal anders.

Das Leben in einem Hausboot, einer Windmühle oder einem Leuchtturm ist meiner Meinung nach schon recht ungewöhnlich. Ich stelle mir das Leben in einem Hausboot allerdings auch sehr spannend vor. Gerade im Sommer direkt am Wasser zu wohnen bietet sicherlich viele Vorzüge.

Doch es gibt noch ungewöhnlichere Formen eines Hauses: „Wohnen mal anders“

Wohnen in der Kugel

Joel Unal hat sich ein Haus in Kugelform gebaut. Das Haus im Südosten Frankreichs steht im völligen Kontrast zum üblichen Kataloghausbau. Es wird der Architekturströmung des Skulpturalen Bauens zugeordnet. Dieser Stil vereint Kunst und Architektur. Das Haus besteht aus mehreren Kugeln. Der Franzose hat das Haus in mühsamer Eigenarbeit in insgesamt 36 Jahren! gebaut, indem er Beton ohne Schalung auf ein Metallstützwerk aufgetragen hat.

Leben auf sechs Quadratmetern

Was die meisten Menschen bei ihren Wohnvorstellungen wohl verbindet, ist der Wunsch nach genügend Wohnraum. Als Auszubildender kann ich davon ein Lied singen. Derzeit lebe ich in einer Wohngemeinschaft und mein Zimmer hat bescheidene zwölf Quadratmeter. Doch eine Studentin in München übertrifft dies noch deutlich. Sie lebt auf unglaublichen 6,4 Quadratmetern. Während ich neben meinem kleinen Zimmer noch Gemeinschaftsräume, wie ein großes Bad, Küche und Wohnzimmer zur Verfügung habe, muss die Studentin mit alldem auf kleinstem Raum auskommen. Wie das funktioniert sehen Sie hier:

24 Zimmer auf 32 Quadratmetern

In Hongkong ist Platz Mangelware. Ein Architekt hat aus dieser Not heraus etwas sehr Innovatives geschaffen. Er vereint auf engstem Raum Schlafzimmer, Küche und Büro dank pfiffiger Klappvorrichtungen.

Wohnen im Luftschutzbunker

Christiane Krüger wohnt in einem Loft über zwei Ebenen auf 130 Quadratmetern. Soweit noch nicht ungewöhnlich. Doch es handelt sich bei diesem Gebäude um einen ehemaligen Bunker aus dem zweiten Weltkrieg. Dieser wurde 2008 umgebaut. Bei einer Wanddicke von 150 Zentimetern sicherlich eine große Herausforderung.

Übernachten im Design-Baumhaus

In Schweden, 70 Kilometer vom Polarkreis entfernt, befindet sich ein spektakuläres Designhotel. In luftigen Höhen von bis zu sechs Metern hängen Hotelzimmer in den Bäumen. Jedes Zimmer wurde von einem anderen Architekten entworfen, wobei das Modell „Spiegel-Würfel“ mit den Maßen 4 x 4 x 4 Meter am außergewöhnlichsten ist. Durch die verspiegelten Außenseiten wird die Umgebung reflektiert. So fügt sich das Spiegelhaus unauffällig in die Landschaft ein. Ganz billig ist der Spaß allerdings nicht. Eine Übernachtung für zwei Personen gibt es ab 350 Euro.

Wohnen mal anders

Wer es lieber unabhängig mag, der sollte bereit sein mit weniger Platz auszukommen. Eine interessante Möglichkeit bietet hierfür ein kleines Unternehmen in Österreich. Es baut und verkauft Wohnwagons, Holzhütten mit Fahrgestellen, die auf Wunsch mit Solaranlagen und Wasseraufbereitungssystemen ausgestattet sind.

Zum Abschluss gibt es noch was zum träumen. In dieser Zusammenstellung von Traumhäusern ist glaube ich für jeden Geschmack etwas dabei:

Weitere Informationen rund um das Thema „Wohnen“ finden Sie auch in unserem Themenschwerpunkt „Schutz vor Einbruch, Unfall und weiteren Gefahren“.

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1 Kommentar

  1. Leipold schreibt am 2. März 2016 um 20:41:

    Interessante Themen!

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