Mitarbeitergeschichten zu #MeinErstesAuto

Auto

An sein erstes Auto kann sich wahrscheinlich jeder erinnern. Steht es doch für Freiheit, Individualität und Unabhängigkeit. Nicht nur in unserer aktuellen Blogparade #MeinErstesAuto rufen wir Blogger dazu auf, ihre Geschichte zum ersten Auto mit uns zu teilen. Wir haben auch unsere Mitarbeiter gefragt. Die vier schönsten Geschichten lesen Sie in diesem Artikel. 

 

Florian Rösler, Kunden Service Center

Mein erstes Auto war ein Nissan Micra. Ich habe ihn zu meinem 18. Geburtstag geschenkt bekommen. Meine Eltern hatten das Auto von einer Freundin gekauft. Als wir das Auto dann vor der Türe stehen hatten, und mein Papa eine Runde mit dem Auto gefahren ist, sagte er zu meiner Mama:

 

florianroesler

„Du ich glaube das Auto kenne ich.“ Wir fanden heraus, dass meine Eltern das Auto vor 18 Jahren gekauft hatten und eine schöne Zeit mit ihm verbracht hatten. Sie hatten es, nachdem die Familienplanung feststand, verkauft und ein anders Auto gekauft.

Nach 18 Jahren war der kleine Nissan Micra wieder in unserem Besitz und durch Zufall hatte die Freundin meinen Eltern das Auto angeboten. Ich selbst habe das Auto sehr geliebt. Es war eine richtig schöne kleine „Knutschkugel“ und ich verbinde mit dem Auto nicht nur unsere Familiengeschichte sondern auch ganz viel Erfahrung.

Leider habe ich ein halbes Jahr, nachdem ich das Auto bekommen habe, eine Vorfahrt übersehen und meine kleine „Knutschkugel“ zu Schrott gefahren. Damit war dann auch für meine Eltern ein Teil ihrer Geschichte beendet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bianca Garn, Leistungsbearbeitung Zahnzusatzversicherung

Mein erstes Auto… war mein treuer Freund Rüdi. Eigentlich hieß er ja Rüdiger, aber Rüdi fanden wir beide irgendwie schicker.

Rüdi, seines Zeichens ein feuerroter dreier Golf mit dem zarten Baujahr 1994, wurde anfänglich von meinen Großeltern erworben. So kam er zu uns in die Familie und wurde ein fester Bestandteil.

Nach ein paar Jahren als Rentnerkutsche nannte ihn dann mein Onkel Alfred sein Eigen. Dort diente er als klassisches Familienauto für meine Tante Brigitte und die beiden Töchter Susanne und Christine. Nach dem Tod meines Onkels sollte er mein Eigen werden, als Älteste der insgesamt vier Enkeltöchter.

Die Führerscheinprüfer waren jedoch eine Zeit lang der Meinung, dass man MIR nicht so schnell eine Fahrerlaubnis ausstellen sollte. Die Gründe hierfür sind mir nach wie vor schleierhaft :-).

In der Zwischenzeit durfte Rüdi meiner Mama ein treuer Begleiter sein. Dort wurde er erstmal so richtig lahm gefahren. Wir wohnen sehr ländlich und meine Mama hält nichts davon, in die Stadt oder ein anderes Dorf zu fahren.

Dann war es endlich soweit. Endlich war Rüdi MEINS. Es war Liebe auf den ersten Blick. Er, das erfahrene, mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Auto, und ich, die junge Wilde, für alle Schandtaten bereit.
Ich war fest davon überzeugt, dass Rüdi eigentlich ein Jeep ist. Er war für jede Buckelpiste zu haben und war immer das perfekte Partyauto für meine Freunde und mich.

biancagarn

Auch vor langen Strecken schrak mein rüstiger Oldie nicht zurück. Sei es in die Eifel an den Nürburgring zur DTM oder zum Autotreffen nach Bautzen oder zu diversen Konzerten ob nah ob fern. Ich .. und ja nicht nur ich haben glaub ich teilweise im Rüdi gewohnt … hätte man zumindest meinen können bei den vielen Klamotten im kompletten Auto.

Wenn der Wind günstig stand und es auf der Autobahn leicht bergab ging, schaffte es mein Rüdi sogar auf 160 km/h Spitze.

Nach mittlerweile einigen Jahren mit mir zusammen, hatte er einige Beulen ringsherum (da war dann doch der ein oder andere Fremdkontakt dabei). Gepflegt und gehegt wurde er vom besten Papa der Welt! Meine Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke in dieser Zeit waren immer was für meinen Rüdi. Ein neuer Kotflügel hier, neue Stoßdämpfer dort. Und wenn mein Rüdi sich dann mal wieder wie ein Düsenjet angehört hat ⇒ einen neuen Auspuff.

Dann kam leider irgendwann der Tag X! Mein Rüdi musste mal wieder zur allgemeinen Untersuchung zum Autodoc… dem bösen TÜV Süd. Mein Papa leuchtete Rüdi mal tief in die Augen, oder eben in die Bremsanlage. Dann das vernichtende Urteil … Rüdi würde wohl einen langen und für mich sehr teuren Tod sterben… alle anderen Unfälle haben wir zusammen durchgestanden und uns immer wieder aufgerappelt. Aber nun… nach 16 Jahren  war die komplette Bremsanlage nicht mehr zu retten.

Da der TÜV es anscheinend nicht so gerne sieht, dass man erst einen Anker zum Bremsen werfen muss, stand die Entscheidung.

Mit schwerem und vor Trauer blutendem Herzen sollte mein Rüdi ein neues Leben in einem fernen Land bekommen.

Ich bin mir sicher, dass MEIN Rüdi noch ein tolles Leben hat und einen anderen Menschen, irgendwo auf dieser Welt (wo es keinen TÜV gibt) noch viel Freude bereitet.

 

 

 

 

Anke Hartkopf, Abteilung Ausbildung

Oh weh – mein erstes Auto .. das war 1987. Eigentlich gehörte es meiner Mutter. Aber wie das mit den Kindern so ist, geht manch ein Besitz sang- und klanglos in den eigenen über. Eigentlich ganz praktisch (Danke an meine Eltern ;-)). Dieses kleine, blaue, kastige Etwas mit vier Rädern war ein Citroën. Das war jetzt erst mal alles, was ich noch wusste.

Auf der Suche nach dem Model bin ich im Internet fündig geworden. Und mit dem Bild – des Citroën LN, mit sagenhaften 49 PS – kamen plötzlich all die Erinnerungen wieder: jeden Samstag im Hof Auto waschen (in der grauen Jogginghose und dem gelben Pullover). Die weiß-schwarz karierten Sitze. Diese auch noch extrem klein und eng. Ein Kassetten-Radio, in dem die Pet Shop Boys, The Human League und Bronski Beat bis zum Umfallen liefen.ankehartkopfneu

Irgendwann mal gehörte dann ein Hammer mit zum wichtigsten Utensil in diesem Auto. Und rote Ampeln wurden gefährlich. Denn an diesen ging der Motor häufig aus.
Dann hieß es Motorhaube auf, Reserverad raus und mit dem Hammer auf den Anlasser schlagen – Reserverad rein, Motorhaube zu und hoffen, dass der Motor weiter läuft … ansonsten ….
Tja … und das war dann auch der Scheidungsgrund. Und wenn ich mir das Bild so anschaue – schade, dass wir ihn trotzdem nicht behalten haben.

 

 

 

Francesco Maiorano, Bestandskundenverwaltung Krankenversicherung

Als ich 1986 vor meiner Fahrprüfung stand, versprach mir mein Vater, dass ich bei Bestehen der Prüfung seinen damaligen nagelneuen roten Opel Manta jederzeit fahren darf. Sofern dieser zur Verfügung steht.

Selbstverständlich war dieses Angebot eine große Motivation, so dass auch die Fahrprüfung innerhalb kürzester Zeit bestanden wurde. Mein Vater hat sein Versprechen auch gehalten. Ich bekam noch am gleichen Tag die Autoschlüssel überreicht.

Irgendwie scheint er es gefühlt zu haben, dass das keine so gute Idee war. Denn schon beim Ausparken in unserer Straße blieb ich mit seinem Wagen an einer Straßenbegrenzung hängen, so dass am Kotflügel eine ewige Erinnerung hinterlassen wurde. Somit hatte ich zumindest für ca. eine Minute das Vergnügen, dessen Stolz einmal lenken zu dürfen.francescomaiorano

Schon am nächsten Tag erhielt ich zur Überraschung mein eigenes kleines Auto, welches durch einen Bekannten zur Verfügung gestellt wurde. Es handelte sich hierbei um einen himmelblauen Ford Fiesta, welcher zwar schon ein paar Jährchen, sowie circa 100.000 Kilometer auf dem „Buckel“ hatte, mich aber fast fünf Jahre begleitet hat.

Dieses Fahrzeug war unverwüstlich und hatte nie eine Panne oder größere Reparaturen nötig. Trotz seines Alters und Zustandes begleitete es mich sogar nach Italien (Como), obwohl mir damals jeder von diesem Trip abgeraten hatte. Ich habe in diesem Fahrzeug geschlafen gegessen und …… an jeder roten Ampel gesungen.

Das Fahrzeug begleitete mich sogar zwei Jahre im Versicherungsaußendienst bei der Deutschen Beamten Versicherung. Es stellte für Kunden sowie die Kollegen eine Sensation dar. Es war das zuverlässigste Auto und ich hatte es dann doch letztendlich gegen einen neuen Opel Record in Zahlung gegeben. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dieser wunderschöne Fiesta noch heute irgendwo unterwegs ist und mich so vermisst wie ich ihn. 🙂

 

Weitere spannende Geschichten aus unserer aktuellen Blogparade #MeinErstesAuto lesen hier.

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