Mit Spaß durch die Winterzeit

Kinder im Schnee

Zuerst freut man sich über den ersten Schnee. Doch vereiste Straßen, Schnee schippen und Verspätung bei den öffentlichen Verkehrsmitteln lassen die Freude im Stau stecken. 

Ich weiß gar nicht, wie das die Kids immer machen?! 

Es grießelt drei Flöckchen vom Himmel und, das habe ich noch nie gesehen, ziehen sich meine Jungs rasend schnell an. Und zack, ab nach draußen. Schnee suchen, je mehr umso besser.

Jeder Mensch,  der älter als 16 Jahre ist, bekommt schon alleine bei dem Wort SCHNEE ein kreidebleiches Gesicht und ein leicht apathisches Kopfschütteln.

Ich denke an vereiste Fahrbahnen, Züge, die Verspätung haben, tonnenweise Schneeschippen, Autoscheibe kratzen und das Allerschlimmste: Menschen, die bei fünf Flocken der weißen Pracht echt davon überzeugt sind über Packeis zu schlittern. Berufstätige stellen sich morgens im Winter nur eine Frage: „Wie viel zu spät komme ich heute an meinen Arbeitsplatz?“

Das tolle an Kindern ist: sie haben davon KEINE Ahnung!

Meine Jungs denken bei dem Wort Schnee an Schneemann bauen, Schneeballschlacht, Schlitten fahren, Schlittschuh fahren und ganz wichtig: sich in jeden Schneehaufen werfen. Immer und überall. Dann wird mit Händen und Füßen gewedelt bis der Schnee überall ist, Hauptsache nicht mehr auf einem Haufen.

Da kann ich als Mama noch so lange daneben stehen, schimpfen und auf die Uhr klopfen (weil ich ja Zeitdruck habe, da bei Schnee kein Mensch mehr normal Autofahren kann), dieser Haufen muss zuerst eliminiert werden. 

Was macht man mit Kindern im Winter, wenn Schnee liegt? Natürlich, man friert sich die Füße ab, während man mit den lieben Kleinen den Schlittenberg mit samt Schlitten rauf und runter rennt. Nachdem dann der Schnee sich seinen Weg IN den Schneeanzug gebahnt hat, sind wir Eltern kurz vor dem Erfrierungstod.

Nicht so die Kinder. Wie machen die das? Ich habe noch nie von einem meiner Jungs gehört: „Mama, gehen wir heim, Schnee ist kalt und langweilig“ oder „Ja Mama, du hast recht, wir gehen nach Hause, meine Strümpfe sind auch nass“. Während ich mir irgendwann bei minus 15 Grad vorkomme wie ein Eis am Stiel, darf ich mir erstmal eine 20 minütige Debatte mit meinen kleinen Schneemonstern liefern, bevor ich dann steifbeinig heimeiern darf. 

Meine top fünf Winteraktivitäten mit Kindern 

  1. Winterspaziergang: Bei Schnee und Eis schaut alles vollkommen anders aus und fühlt sich auch anders an. Darum ab in den Wald. Und sind wir mal ehrlich, wer hat als Kind nicht gerne Eiszapfen gelutscht oder Schneeflocken mit der Zunge gefangen. Das Beste an Waldspaziergängen ist das Spurensuchen. Da sind dann auch mal wieder die Eltern auf die Probe gestellt. Welche Spur gehört zu Vogel, Hase, Katze oder Reh?
  2. Schneeballschlacht: Sie ist einfach mega lustig für Groß und Klein. Vor allem für die Papas. Da ist der größte Hüne auf einen Schlag wieder sechs Jahre alt.
  3. Schneemannbauen: Es ist echt lustig anzusehen, wenn die Kleinen mit den immer größer werdenden Schneekugeln rumflitzen und irgendwann nicht mehr weiter kommen, weil die Kugel größer als sie selbst ist. Wichtiger Tipp an alle Mamas: Bei Schnee am besten immer ein paar Karotten in der Tasche haben! Sonst gibt es echt ein Drama, wenn der arme Schneemann keine Nase bekommt.
  4. Schlittenfahren: Prima Sache wenn man sicher gehen will, dass man vor den Kindern fix und fertig ins Bett fällt. Ich weiß ja nicht, wie es anderen Eltern geht, aber ich bin mir ECHT sicher, dass meine zwei durch nichts, und ich meine wirklich durch nichts, müde zu bekommen sind. 
  5. Skifahren: Mehr dazu lesen Sie in dem dem Beitrag Mit dem Nachwuchs auf die Piste aus unserem aktuellen Magazin.

Nehmen Sie sich bei der nächsten Schneeflocke kurz Zeit, schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie sind wieder fünf Jahre alt. Glauben Sie mir, im Schnee spielen ist einfach der Hammer!

 
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