Was Freundschaft für mich bedeutet

Egal, ob in der Schule, am Arbeitsplatz oder privat. Freundschaft ist das, was im Leben zählt.

Klassentreffen – welch ein Ereignis! Je älter ich werde, umso aufregender ist es nach vielen Jahren die Menschen aus der Jugend  zu treffen!

Als ich die Einladung erhalten hatte, fragte ich mich, was mich wohl erwarten würde? Schließlich treffe ich die Leute, mit denen ich den wichtigsten Abschnitt meines Lebens geteilt habe.

Gespannt fieberte ich dem großen Tag entgegen: Dann habe ich einige, mittlerweile in die Jahre gekommene, Frauen aus meiner ehemaligen Mädchenklasse getroffen. Wir konnten lauthals lachen, als wir uns erinnerten, dass wir einem Lehrer den Anzug mit Kreide bemalt hatten und dieser den ganzen Tag mit unserer „Aufschrift“ durch die Schule lief. Wir haben in fröhlicher Runde viele lustige Erfahrungen ausgetauscht.

Die Freundschaften, die vor langer Zeit entstanden sind, waren nach den ersten Worten gleich wieder da. Mir war klar, mit wem ich enger verbunden war und bin und mit wem nicht.

Wenn ich so zurückblicke, habe ich den Eindruck, dass sich der Begriff Freundschaft mit den neuen Medien zwischenzeitlich wesentlich verändert hat:

Heute ist man über Facebook befreundet. Als Freund wird jeder bezeichnet, der lesen kann, was wir posten. Also jemand dem wir soweit vertrauen, dass wir ihm mitteilen, wo wir gerade sind, was wir essen oder trinken und was uns gefällt.

Freundschaft in der Zeit vor Facebook

In meiner Schulzeit – das war noch in der Zeit vor Facebook – haben wir nur die Leute als Freunde bezeichnet, mit denen wir uns oft getroffen haben. Wir haben die Zeit in der Schule und die Freizeit gemeinsam erlebt. Haben unsere Wünsche und Hoffnungen und auch unsere Schwärmereien und unsere Abneigungen geteilt. Alle anderen waren nur Bekannte oder Klassenkameradinnen. Diese erfuhren nicht wirklich, was uns bewegt.

Auch heute betrachte ich Freundschaft noch so eng. Als Freund bezeichne ich jemanden, mit dem ich gern zusammen Zeit verbringe und dem ich auch vertrauen kann. Für mich ist Freundschaft der Glücksfall, wenn Menschen ähnlich empfinden und sich darüber auch im Gespräch ehrlich austauschen können. Ich bin sehr froh, dass ich auch einige meiner Arbeitskollegen als Freunde bezeichnen kann. Mit den Kolleginnen und Kollegen verbringt man ohnehin einen großen Teil der Zeit. Wenn da die Chemie stimmt, geht die Arbeit fast wie von selbst von der Hand.

Klar, habe ich auch Facebook-Freunde! Das sind für mich Bekannte, die ich wissen lasse, was ich gerade unternehme.

Nur meine Freunde lasse ich wissen, wie es mir dabei geht. Bei meinen Freunden habe ich auch das Gefühl, dass ich gut aufgehoben bin und fragen kann, wenn ich einen Rat benötige. Mir ist besonders wichtig, dass es meinen Freunden gut geht und dass ich für Ihr Leben eine Bereicherung sein kann.

Mit Freunden teile ich gern gute Tipps. Dabei ist es egal, ob es sich um gute Rezepte, EInkaufsmöglichkeiten mit interessanten Produkten oder lesenswerte Blogbeiträge handelt. Für mich gehört dazu auch die Empfehlung einer Versicherung, mit der ich zufrieden bin.

Freundschaft ist immer Geben und Nehmen!

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