Die passende Absicherung für den Todesfall

Absicherung im TodesfallAls der Mann meiner Nachbarin starb, stand sie plötzlich nicht nur vor einem familiären Drama – auch finanzielle Sorgen kamen dazu. Gerade für den Todesfall ist die richtige Absicherung wichtig. 

Der Mann meiner Nachbarin starb unverhofft und viel zu früh infolge eines Herzinfarkts. Die Kinder gingen noch zur Schule und die Ehefrau arbeitete in Teilzeit. Als einzige private Absicherung hatte ihr Ehemann eine Rentenversicherung von ERGO Direkt abgeschlossen. Diese zahlte infolge des Todesfalls die eingezahlten Beiträge und einen kleinen Überschuss aus. Bei 100 Euro Monatsbeitrag sind dies nach zehn Jahren ungefähr 13.000 Euro.

Als verheiratetes Ehepaar mit minderjährigen Kindern, erhält die Witwe nun die so genannte große Witwenrente. Der Name klingt zwar nach einer guten Absicherung, allerdings gibt es eine Reihe an Voraussetzungen die erfüllt werden müssen, um diese Rente zu erhalten. Zusätzlich liegt die Höhe bei nach 2002 verheirateten Partnern bei 55 Prozent der gesetzlichen Altersrente. Weitere Details und Sonderregelungen zur Witwen- und Waisenrente finden Sie hier.

Das Geld reicht nach dem Todesfall nicht mehr!

Da der verstorbene Ehemann gerade 46 Jahre alt wurde, sind die Ansprüche aus der Witwenrente allerdings so gering, dass die Nachbarin sich nun nach einer kleineren Wohnung umschauen muss. Wie das Studium der Kinder finanziert werden soll, ist zusätzlich unklar….

Die Zeitschrift Finanztest hatte in Heft 06/2015 ein recht griffiges Beispiel:

Ein Versicherter hat Anspruch auf 2000 Euro Rente, wenn er bis 67 Jahre arbeitet. Stirbt er aber beispielsweise mit 60, werden ihm Zurechnungszeiten gutgeschrieben. Damit beträgt sein Rentenanspruch 1790 EUR. Seine Witwe bekommt davon jedoch weniger: 10,8 Prozent werden abgezogen, weil er drei Jahre vor seinem 63. Geburtstag gestorben ist (0,3 Prozent Abzug für jeden Monat). Es bleiben also rund 1600 Euro. Davon bekommt die Witwe 55 Prozent, also 880 Euro.

Durch den Todesfall eines Partners sinkt das Haushaltseinkommen also deutlich, die laufenden Kosten ändern sich dagegen nur geringfügig. Je jünger der Partner verstirbt, umso geringer sind auch die Rentenansprüche und entsprechend die Höhe der Witwenrente.

Bei unverheirateten Paaren ist ein Anspruch auf Witwenrente übrigens ausgeschlossen. Der verbleibende Partner erhält also keinerlei finanzielle Unterstützung von der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei den heutigen Mietpreisen in Großstädten ist gerade bei zusammen lebenden Paaren davon auszugehen, dass der Lebensstandard beim Tod eines Partners nicht gehalten werden kann.

Auf den richtigen Schutz kommt es an

Um sich vor diesen Gefahren zu schützen, rät auch Finanztest zum Abschluss einer Risikolebensversicherung. Denn mit dieser können die finanziellen Folgen eines Todesfalls preisgünstig und mit einem maximalen Schutz abgesichert werden. Zudem kann die Versicherung zu bestimmten Lebensereignissen wie zum Beispiel Heirat oder Geburt eines Kindes ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden.

Doch was ist eigentlich die richtige Höhe? Welche Versicherungssumme passt zu Ihrer individuellen Situation, Ihren Darlehen bei der Bank, Ihrer familiären Situationen. Für eine schnelle Orientierung zur optimalen Höhe Ihrer Absicherung bieten wir einen Rechner zur Bedarfsermittlung der Versicherungssumme an. Mit wenigen Eingaben sehen Sie die notwendige Höhe der Versicherungssumme, mit der Ihre Hinterbliebenen vernünftig geschützt sind.

Weitere Informationen zur Risikolebensversicherung – und zur Berechnung Ihrer individuellen Versicherungssumme.

Der Tod gehört genauso zu unserem Leben, wie die Geburt. Den meisten Menschen fällt es trotzdem sehr schwer ihr Beileid auszudrücken. So finden Sie die richtigen Worte zur Beileidsbekundung.

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