Mit Sport gegen den Winterblues

Frauen im Fitnessstudio beim Training.

In der dunklen Jahreszeit fühle ich mich oft sehr matt. Sportliche Aktivität hilft mir, dem Trübsal zu entrinnen.

Gerade jetzt bei diesem Mistwetter sackt meine Stimmung oft ab. Ich bin schlecht gelaunt, antriebslos und möchte mich am liebsten nur noch gemütlich auf die Couch kuscheln. Aber halt! Besser wäre es, ich mache Sport. Schließlich weiß ich, dass Bewegung Gute-Laune-Hormone ausschüttet, ich besser schlafen kann und mich ablenkt von den Alltagssorgen.

Ich selbst gehe normalerweise zwei bis dreimal die Woche ins Fitnessstudio. Mir hilft es, wenn ich im Monat einen Mitgliedsbeitrag bezahle. Spätestens das Gefühl Geld zu verschwenden, wenn ich nicht hingehe, motiviert mich, meinen Popo von der Couch zu bewegen.

Fitnessstudios bieten viel Abwechslung

Mein Studio gehört zu keiner dieser Ketten. Es ist ein kleines, familiär geführtes Studio. Es hat einen großen, luftigen Trainingsraum mit verschiedensten Geräten. Das Studio bietet speziell auch Rehatraining an. Es gibt verschiedene Kurse: von Spinning über Wirbelsäulengymnastik und Yoga bis Zumba und Bauchtanz. Im Saunabereich kann man wunderbar entspannen und das Solarium sorgt im Winter für sonnige Momente.

Auch Zumba oder Step-Aerobic zu fetziger Musik trainieren das Herz-Kreislaufsystem und sorgen für gute Laune. Und sein wir mal ehrlich – meistens hat man einfach ein gutes Gefühl, wenn man sich aufgerafft hat. Mir geht es zumindest so, dass ich richtig stolz auf mich bin und es sich gut und richtig anfühlt, wenn ich erstmal angefangen habe.

Was mir so gut gefällt, speziell am Fitnessstudio, ist, dass ich so viel Abwechslung habe. Je nach Laune mache ich Ausdauer- (mein Favorit: der Crosstrainer), Geräte- oder freies Hanteltraining. Wenn ich zu faul bin selber zu denken, gehe ich in einen Kurs, wo ich 60 oder 90 Minuten die Anweisungen der Trainerin befolge.

Mit Sport gegen den Winterblues

Wichtig ist eine feste Routine zu entwickeln

Feste Trainingstage helfen dabei eine Routine zu entwickeln. Ich habe für mich Montag, Mittwoch und Freitag als Fitnesstage deklariert. Wenn es an einem Tag nicht klappt, hole ich den nicht nach, sondern gehe am nächsten geplanten Tag. So bleibe ich entspannt.

Wichtig ist auch: kein schlechtes Gewissen! Es ist nicht gleich alles aus, wenn man mal aussetzt oder einen Durchhänger hat. Wir trainieren ja nicht für Olympia. Wenn der Körper aus irgendeinem Grund nach Ruhe verlangt, dann hat das auch seinen Grund. Sobald es wieder geht, einfach wieder die gewohnte Routine aufnehmen.

Krankenkasse honoriert sportliche Aktivität

Viele Krankenkassen unterstützen inzwischen auch den Besuch im Fitnessstudio. Ich bekomme z.B. für Wirbelsäulengymnastik einen Stempel. Wenn ich acht Stempel (innerhalb zehn Wochen) zusammen habe, reiche ich das bei meiner Kasse ein. Da gibt es dann einen schönen Bonus, der mich motiviert dran zu bleiben.

Körperliche Bewegung ist auf alle Fälle eine wichtige Sache. Sie hält gesund und hilft in Zeiten, in denen man schlecht drauf ist. Ob man alleine trainiert oder in der Gruppe, ob Zumba oder Hanteln stemmen, es sollte vor allem Spaß machen. Je größer der Spaß, desto länger halt man durch.

Wichtig: Setzten Sie sich zu Beginn kleine und realistische Ziele, die Sie auch erreichen können.  

Kämpfen Sie auch gegen den Winterblues? Wir freuen uns über Ihre Gute-Laune-Tipps in den Kommentaren.

Es gibt unterschiedliche Wege, sich zu bewegen und seinen Körper fit zu halten. Wir haben für Sie sieben Sporttypen mit den jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet.

 

 
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