Kosten sparen beim Zahnarzt – ein Selbsttest

Ich bin bei ERGO Direkt verantwortlich für das Innovationsmanagement und habe Dank der App „ZahnPlan“ 600 Euro beim Zahnarzt gespart.

Lothar Kohl

Lothar Kohl hat die App „ZahnPlan“ getestet und viel Geld gespart – Foto: Karolina Parot.

Mein Selbsttest begann am 14. Juli 2014: Mein neuer Zahnarzt sendete mir den Kostenvoranschlag für drei Keramik-Inlays nach Hause. Etwa eine Woche zuvor saß ich zum ersten Mal auf dessen Behandlungsstuhl, nachdem eine alte Amalgam-Füllung das Zeitliche gesegnet hatte. Dieser Erstkontakt war wirklich ausgesprochen nett, kompetent und lösungsorientiert.

Zu hoher Kostenvoranschlag

Das Problem lag auch nicht in der Behandlung, sondern an voraussichtlichen Gesamtkosten von knapp 2.600 Euro!!! „Okay“, dachte ich, kann ja sein, dass ich beim Preis etwas übersensibel bin. Deshalb habe ich schnell das Smartphone gezückt, die ZahnPlan-App geöffnet und den regionalen Erfahrungswert der ERGO Direkt Versicherten ermittelt. Als Ergebnis wurden mir nur 243 Euro angezeigt.

Da war ich platt. Klar, als Privatpatient mögen die Kosten über dem Durchschnitt eines Krankenzusatzversicherers liegen. Mir war auch bewusst, dass es Unterschiede im Material und bei Abrechnungsfaktoren gibt. Außerdem erinnerte ich mich, dass mein Zahnarzt maßgefertigte Zirkonium-Inlays erwähnt hatte. Aber kann es sein, dass es sich dadurch um das Zehnfache erhöht?

Kostenerparnis durch Spartipps in der App „ZahnPlan“

Ich wollte das genauer analysieren und habe einen Blick in die Spartipps der App geworfen und viel Wissenswertes gelesen. Vor allem, dass eine Verhandlung mit dem Zahnarzt deutliche Ersparnisse erzielen kann. Nur, auf Basis welcher Information soll ich ein solches Gespräch beginnen? Trotz vermeintlichem Halbwissen habe ich kein richtig gutes Gefühl. Deshalb war ich froh, dass die App einen Link zum Zahnkosten-Optimierer parat hielt. Dort habe ich meinen Kostenvoranschlag in ein Auktionsportal einstellen lassen und ein konkretes Alternativangebot erhalten.

Das Ergebnis der Auktion:

  • Identische Behandlung
  • Laborleistung aus deutschem Labor
  • Kostenvoranschlag von rund 1.700 Euro – also rund ein Drittel günstiger als mein Zahnarzt
  • Die Praxis war weniger als 25 Kilometer entfernt

Für mich war das also eine echte Alternative!

Mit diesem Zweitangebot in der Tasche fühlte ich mich dann gut gewappnet für ein Vier-Augen-Gespräch mit meinem Zahnarzt. Ich hatte Erfolg. Nach nochmaliger Prüfung meines Röntgenbildes gab es zwei erfreuliche Ankündigungen:

  1. Die ganze Behandlung gestaltet sich weniger komplex als zunächst vom Zahnarzt erwartet.
  2. Zwei der drei Inlays können aus medizinischer Sicht auch aus einem anderen, preisgünstigeren Material gefertigt werden.

Der Tag der Behandlung

Logisch, etwas nervöser als sonst war ich an besagtem Tag dann doch. Keine Ahnung, ob meine kritischen Einwände zur Kostengestaltung Einfluss auf die Behandlung haben könnten. Immerhin gab es einiges zu Bohren und zu Füllen. Ich hatte ein mulmiges Gefühl in der Praxis.

Doch die Sorge erwies sich als vollkommen unbegründet, ganz im Gegenteil: ich hatte das Gefühl, dass der Zahnarzt sogar noch aufmerksamer war und Verständnis für die Preisverhandlung hatte. Letztendlich konnte ich den tatsächlichen Rechnungsbetrag ohne einen Zahnarztwechsel um über 600 Euro reduzieren. Nicht schlecht, finde ich.

Mein persönliches Fazit: Frei nach Laotse beginnt jede Reise mit einem ersten Schritt und der ist bekanntlich auch der Schwerste. Die Kombination aus der ZahnPlan-App und dem Zahnkosten-Optimierer von ERGO Direkt werde ich auch in Zukunft wieder nutzen. Mal sehen, ob hier ebenso „Übung den Meister macht“!

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1 Kommentar

  1. Pingback: Mit dem Zahnkosten-Optimierer bares Geld sparen - ERGO Direkt Blog

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