Gesunde Augen trotz der täglichen Arbeit am Bildschirm

Für rund 21 Millionen Deutsche gehört Bildschirmarbeit zum Alltag. Doch das Sitzen vor dem Monitor ist schlecht für die Augen.

Augengesundheit

Machen Sie regelmäßige Pausen und entspannen Sie Ihre Augen dabei

Ich bin einer, dieser 21 Millionen Beschäftigten, die täglich mit dem PC arbeiten. Morgens gegen 08:00 Uhr schalte ich den Computer an und abends gegen 17:00 Uhr wieder aus. Dazwischen sind nur kleine Pausen, in denen sich meine Augen von dem Bildschirm erholen können. Und auch da ertappe ich mich immer wieder selbst mit dem Smartphone oder dem Tablet in der Hand.

Die Quittung kommt prompt: juckende, brennende sowie müde Augen und sogar eine Sehstärkenveränderung. Und hinter solchen Anzeichen kann sich in schlimmeren Fällen auch der Beginn einer ernstzunehmenden Augenkrankheit verbergen. Dabei können Sie Ihren Augen schon mit kleinen Dingen etwas Gutes tun.

Schuld an den müden und gestressten Augen im Büroalltag ist häufig der mangelnde Lidschlag.
Statt, wie sonst 22 Mal pro Minute öffnet und schließt sich das Auge bei konzentrierter Bildschirmarbeit nur circa sieben Mal pro Minute – eindeutig zu wenig! Die Folge sind trockene, juckende und gereizte Augen. Dem können Sie Entgegenwirken, indem Sie bewusst und häufig blinzeln. Dadurch können die Augen nicht austrocknen. Auch entsprechende Tropfen oder Gels können dabei hilfreich sein. Eine weitere große Rolle spielt die Entfernung des Monitors von den Augen. Optimal ist ein Abstand von 50 bis 70 Zentimetern. Messen Sie mal nach – auch ich habe meinen Bildschirm weiter nach hinten rücken müssen. 😉

Regelmäßige Kontrolltermine und Vorsorge

Nutzen Sie außerdem Pausen, um Ihre Augen bewusst von der Anstrengung zu erholen. Das gilt auch für die geliebten Smartphone und Tablets: lassen Sie einfach zwischendurch mal die Finger von den technischen Geräten. Denn auch diese Bildschirme können auf Dauer Schäden bei Ihren Augen hinterlassen. Ein Gang zur Küche, um sich einen Tee oder einen Kaffee zu machen, reicht schon aus, um Ihre Augen zu entlasten.

Neben den Tipps, die ich bereits aufgezählt habe, sollten Sie eins jedoch nicht vergessen: Den regelmäßige Gang zum Arzt sowie die Vorsorgeuntersuchungen. So können Sehstärkenveränderungen oder Augenkrankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Neben der Sehschärfe kann dabei auch das Organ untersucht werden. So kann z. B. bei einer Augenspiegelung ein Blick ins Innere des Sinnesorgans geworfen werden. Diese Untersuchung kann zum Beispiel Veränderungen der Blutgefäße und des Augenhintergrunds aufzeigen.
Karotten sind übrigens tatsächlich gut für die Augen. Aber nicht nur – auch Paprika, Aprikosen und Rote Beete sind wichtige Vitamin A-Lieferanten für Ihre Augen. Daneben sind noch Vitamin C und E wichtige Elemente. Diese Stoffe sind vor allem in schwarzen Johannisbeeren und Zitrusfrüchten sowie Nüssen enthalten. Wenn Sie diese Früchte auch in Zukunft scharf sehen wollen, kann es nicht schaden, wenn Sie hin und wieder einmal bewusst zu diesen Nahrungsmittel greifen.

Experten-Chat Augengesundheit

Falls Sie noch offene Fragen zu dem Thema Augengesundheit und die richtige Vorsorge haben; bei uns gab es einen Experten-Chat zu diesem Thema. Halten Sie Ihre Augen gesund, denn Sehkraft ist Lebensqualität.

Haben Sie Erfahrungen mit bestimmten Methoden gemacht, die Ihren Augen Gutes tun? Dann schreiben Sie mir gerne einen Kommentar!

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