Aqua Cycling im Selbsttest

Radfahren unter Wasser klingt erst einmal nach viel Spaß. Doch mein Kollege Konrad hat zu spüren bekommen, wie anstrengend es ist.

Aqua Cycling

Beim Aqua Cycling geht es nicht nur ums Strampeln unter Wasser. Foto: AquaKinetics

Ich habe in den vergangenen Jahren selbst schon an ganz unterschiedlichen Sportkursen teilgenommen und probiere gerne neue Dinge aus. Anlässlich unseres Themenschwerpunkts Sport habe ich nun meinen Kollegen Konrad Welzel bei einem Selbstversuch begleitet. Er war zum ersten Mal beim Aqua Cycling im Infinity Spa und hat sich gar nicht so dumm angestellt.

Regina Urich: Wie hat Dir das Probetraining auf dem Unterwasser-Ergometer im Pool gefallen?

Konrad Welzel:
Anfangs war es tatsächlich ein sehr ungewöhnliches Gefühl, sich im Wasser auf ein Fahrrad zu setzen und die ersten Umdrehungen zu machen. Aber ich habe mich recht schnell mit dem Ergometer anfreunden können. Und es macht richtig Spaß, weil man beim Sport direkt die Abkühlung im Wasser hat.

Aqua Cycling

Mein Kollege Konrad Welzel im Selbstversuch

Regina Urich: Inwieweit unterscheidet es sich vom Training auf dem Fahrrad an Land?

Konrad Welzel: Ehrlich gesagt, ist das schon ein ganz anderes Training gewesen, als mit dem Fahrrad durch den Wald zu fahren. Denn beim Aqua Cycling macht man noch ständig Übungen mit dem Oberkörper und das eigentliche Radfahren ist eher eine Nebenbeschäftigung. Deshalb ist es im Wasser auf jeden Fall anstrengender gewesen. Es hat aber eigentlich nichts mehr mit dem reinen Radfahren zu tun – es ist vielmehr ein Fitnessprogramm für den gesamten Körper.

Regina Urich: Wie fühlt es sich an, im Wasser die Bewegungen und Übungen des Trainers auf der Matte nachzumachen?

Konrad Welzel: Es wirkt anfangs so leicht und geschmeidig, aber es ist am Ende doch sehr kraftraubend, weil man mit dem Wasser gegen mehr Widerstand ankämpfen muss. Durch die Übungen mit dem Oberkörper habe ich tatsächlich zwei oder drei Mal das Gleichgewicht verloren und konnte mich gerade noch auf dem Sattel halten. Da spürt man dann doch, wie unruhig es im Wasser ist.

Regina Urich: Hat das Training im Wasser deine Erwartungen erfüllt?

Konrad Welzel:
Ich bin sehr überrascht, wie anspruchsvoll das Training auf dem Unterwasser-Ergometer ist. Ehrlich gesagt, dachte ich vorher, man fährt ein bisschen Fahrrad und das wird unter Wasser wohl etwas anstrengender sein, als auf dem Land. Aber es ging ja dann im Grunde gar nicht mehr alleine um das Strampeln. Das macht man dann nur nebenbei. Die eigentliche Aufgabe, auf die man sich konzentriert, sind die Übungen am und mit dem Oberkörper. Denn man fährt eben nicht einfach nur Rad, sondern ist durchgehend mit kräfteraubenden Bewegungen mit den Armen im Wasser beschäftigt.

Regina Urich: Was ist das Besondere daran?

Konrad Welzel: Das Besondere am Aqua Cycling ist für mich die Mischung aus der konstanten Beanspruchung der Beine durch das durchgehende Radeln auf der einen Seite und die vielen unterschiedlichen Übungen für den Oberkörper auf der anderen Seite.

Regina Urich: Wirst Du das Training auf dem Unterwasser Ergometer wiederholen?

Konrad Welzel:
Ich habe nach meiner Probestunde auf jeden Fall große Lust, mich noch einmal auf ein solches Rad zu schwingen. Ich werde gleich mal recherchieren, ob es bei mir in Bamberg auch solche Kurse gibt. Aber jetzt brauche ich erst einmal dringend etwas zum Essen.

Aqua Cycling ist übrigens ein Teil des internen Sportangebots von ERGO Direkt.

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