re:publica 2014: „Into the wild“ …

Andrea Tschaban war auf der „wilden“ re:publica 2014 in Berlin.

re:publica 2014Schon beim ersten Blick auf das breite Angebot dachte ich, der Name ist Programm. Trotzdem oder gerade deshalb stürzte mich am Dienstag „rein in den Dschungel“. Doch gleich am Eingang wurde ich eines besseren belehrt: Top organisiert mit vielen Helferinnen und Helfern in einer tollen – für diesen Mega-Event perfekten – Location präsentierte sich die re:publica 2014 mit vielen visuellen Effekts und übersichtlich angelegten Treffpunkten zum Austauschen und Vernetzen. Mit über 7.000 Besuchern in drei Tagen ist die Veranstaltung die europaweit größte Konferenz für das Leben im digitalen Zeitalter.

Davon lies ich mich sofort inspirieren und gestaltete mithilfe angebotener Apps aus dem wild-kunterbunten Angebot meinen persönlichen Pfad durch den Dschungel mit zwei Schwerpunkten: Visualisierung und Vernetzung.

re:publica 2014

In einem Workshop mussten wir uns umdrehen und möglichst einfach die Person hinter uns zeichnen.

Visualisierung: Von scetchnotes bis Echtzeit-Videos

Mein Auftakt war der Workshop von #vizthink, in dem wir lernten, aus wenigen Strichen Symbole, Männchen und Schatten zu malen. Interaktion war von Anfang an gefragt: jeder musste sich umdrehen und die Person hinter sich aufs Blatt malen, ohne drauf zu schauen. Das Bild ist dabei von mir entstanden: Danke an meinen Zeichner Daniel! 🙂

Bei weiteren Sessions lernte ich, dass es in Zukunft viel mehr Video-on-demand geben wird, mehr Events mit Live-Streams und Echtzeit-Videos, digitale Fotos in 3D und Eyetracking normal sein werden und YouTube Pop ist! Alle Presenter hatten dabei eine Grundbotschaft: der Nutzer entscheidet aktiv mit, was er sehen will oder wird sogar mit einbezogen bei der Visualisierung UND wir alle müssen mitentscheiden, wohin diese technologische Reise gehen soll!

Beeindruckend mit politischer Note brachte dies Sascha Lobo auf den Punkt: aus Hobby-Lobby muss eine ernsthafte Lobby der Netzgemeinschaft werden – die Umweltaktivisten haben es uns vorgemacht.

Vernetzung: von virtuell zu real und umgekehrt

Re:publica 2014

Andrea Tschaban, Kristina Tewes, Hubert Mayer, Lars Mielke (von links)

Die re:publica 2014 ist DER Treffpunkt der Netzgemeinschaft! Endlich trifft man die Menschen persönlich, mit denen man auf Facebook schon lange befreundet ist und bei Twitter folgt. Und on top lernt man wieder neue Menschen kennen.

Was mich anfangs allerdings total irritierte: Nach dem kurzen Vorstellen und Händeschütteln blicken die meisten sofort auf ihr Handy; bis ich ein Vibrieren in meiner Tasche spürte und feststellte: neue Kontaktanfrage oder neuer Follower.

Manchmal hörte ich auch nur aus der Entfernung einen Schrei wie: „Ah, ich hab dich gefunden!“ So traf ich meine Kollegin Kristina Tewes von ERGO Versicherungen in Düsseldorf, die dort den Unternehmensblog verantwortet.
Außerdem habe ich Hubert Mayer von der SDK Süddeutsche Lebensversicherung AG und den Macher von Social Media bei der Allianz, Lars Mielke kennengelernt – gemeinsam bildeten wir eine kleine Versicherungsclique, bei der auch Markus Walter von dem Magazin 1890.allianz.de dabei war.

Einen Kollegen von ERGO Direkt durfte ich auch begrüßen: Jan Hagemann macht gerade ein Sabatical und flog braungebrannt direkt von Los Angeles zur re:publica.

Mein Fazit zur re:publica 2014

Insgesamt war die re:publica 2014 ein tolles Erlebnis, das den Wandel unsere Gesellschaft in den letzten Jahren widerspiegelt: Aus einem Blogger-Treffen ist ein großes Festival für alle Internet-Nutzer geworden.

Wir, die Versicherungsclique, waren alle so begeistert von der Veranstaltung, den Menschen und dem Miteinander, dass wir uns schon für das nächste Jahr auf der rp15 verabredet haben- ich freu mich drauf!

Was sagen Sie zu diesem Thema?

5 Kommentare

  1. Hubert schreibt am 9. Mai 2014 um 11:19:

    Moin Andrea – #hach, das Bild ist ja schick geworden!

    Hab mich sehr gefreut, dich und die anderen kennenzulernen! Die paar versäumten Sessions, die ich so mehr draussen stand, waren nicht schlimm. Aber Du warst ja tapferer als wir und öfters drin 😉

    Freu mich schon auf (spätestens) nächstes Jahr auf das Wiedersehen – aber vllt auch vorher in Nürnberg. Du weisst jetzt jab BARCAMPS! 🙂

    • Andrea Tschaban Andrea Tschaban schreibt am 9. Mai 2014 um 12:05:

      Hi Hubert! Ich hoffe, wir sehen uns nicht erst in einem Jahr! Ich weiß ja, wo Du zu finden bist: wir treffen uns beim nächsten Barcamp!?

  2. Kristina Tewes schreibt am 9. Mai 2014 um 11:32:

    Es war wirklich toll, die „virtuellen Kollegen“ einmal persönlich zu treffen. Viele Grüße nach Nürnberg!

    • Andrea Tschaban Andrea Tschaban schreibt am 9. Mai 2014 um 12:08:

      … Und im nächsten Jahr bauen wir noch ein gemeinsames Frühstück ein, zum Auftakt! Liebe Grüße nach Düsseldorf

  3. Jean schreibt am 9. Mai 2014 um 19:26:

    Super und weiter so!

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